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Das Internet, der 6. größte Stromverbraucher der Welt

Bereits in meinem Artikel über den Hambacher Forst ( http://wald-und-outdoor.de/hambacher-forst/) habe ich ausgeführt, warum die Themen Wald und Energie zusammengehören. Daher möchte ich auch zum Thema Energie einige Artikel veröffentlichen. Man könnte sagen, das Thema Energie brennt mir schon seit Jahren unter den „Nägeln“und ich hoffe, es gelingt mir die Gründe dafür „rüberzubringen“.

Wäre das Internet ein Land, so hätte es den 6. größten Stromverbrauch aller Länder der Erde! Dies hat Greenpeace errechnet. Und schlimmer noch, alle 4 Jahre soll sich der Stromverbrauch des Internets verdoppeln. Man könnte sich ausrechnen, wann das Internet zum größten Stromverbraucher dieses „Planeten“ wird. ...weiterlesen "Der Stromverbrauch des Internet"

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Peter Wohlleben im Schönbuch

In der SWR Mediathek:

https://swrmediathek.de/player.htm?show=75727e90-e0cf-11e8-9a07-005056a12b4c

Aktuell läuft eine Fernsehserie im SWR unter dem Titel „Der mit dem Wald spricht“. Dabei unternimmt Peter Wohlleben jeweils mit zwei prominenten eine kleine 2 Tages Wanderung, mit einer Übernachtung im Wald. Ich konnte kaum glauben, dass er dabei auch den Schönbuch besucht. Eine weitere Überraschung: Peter Wohlleben hat in Rottenburg (Das ganz nah beim Schönbuch liegt.) studiert und kennt daher den Schönbuch aus seiner Studienzeit.

Für mich war die Sendung natürlich hoch spannend, zu hören was Herr Wohlleben zur Natur des Schönbuchs zu sagen hat. ...weiterlesen "Der mit dem Wald spricht"

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Die Tour geht zu Ende

 

Gosheim bis Tuttlingen:
29,5 km, 580 m Auf-, 780 m Abstieg
Wegpunkte: Kehlen (1001 m), Hummelsberg (1002 m), Klippeneck, Risiberg, Rußberg, Nonnenhöhle, Tuttlingen

Als ich kurz nach 8 Uhr den Gasthof in Gosheim verlasse, weht mir ein fast eisiger Wind entgegen. Zum Glück habe ich ja meinen Schal, den ich als Mütze verwenden kann. Heute wären sogar Handschuhe angenehm. Zuerst geht es aber zum Bäcker, ich habe zwar noch Müsliriegel, Nüsse und Dinkelkekse, aber es geht eben nichts über ein frisches Brötchen oder ein Käsehörnchen. Noch im Ort geht es steil nach oben. Beim Ortsschild blicke ich nochmal zurück und haben einen schönen Ausblick auf den Lemberg, der von der Hochfläche der Alb aus gesehen wie ein großer Hügel wirkt.

Lemberg
Lemberg

...weiterlesen "Albsteig Etappe 15"

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Meine Meinung zum Hambacher Forst

 

Selten war in den Medien das Thema Wald so präsent wie seit dem Protest um den Hambacher Forst. Da sehe ich es geradezu als mein Pflicht an, als „Wald und Outdoor“ ein paar Worte dazu zu sagen.

Schon lange geht es nicht mehr nur um den Wald, das Thema ist zum Politikum, Rechtsstreit und zum Richtungskampf um unsere zukünftige Energieversorgung geworden.

Aber zunächst möchte ich nur den Wald betrachten. Ich habe den Hambacher Forst noch nie selbst besucht, kann mir aber durch die Beschreibungen und die Bilder, die ich gesehen habe ein ungefähres Bild des Waldes machen. ...weiterlesen "Hambacher Forst"

Die "Königsetappe"

Burgfelden bis Gosheim
33,3 km, 1100m Auf-, 1160m Abstieg
Highlights: Laufen an der Eyach, Lochenhörnle, Wenzelstein, Plettenberg, Ratshausen, Deilingen, Oberhohenberg (1011m), Lemberg (1015m)

Heute ist die Königsetappe des Albsteigs. Am Ende des Tages werden es für mich 34 km, 1200 m Auf- und 1200 m Abstieg sein.
Ich hatte eine erholsame Nacht im Hotel „Landhaus Post“. Der Ortsteil Burgfelden ist ein Teilort von Albstadt und liegt auf über 900m Höhe. Als ich um 7:40 nach dem Frühstück das Hotel verlasse, ist es erstaunlich mild, denn wir haben eine Inversionswetterlage. Ich bin ziemlich aufgeregt, nachdem ich nach dem Frühstück dem ersten Albsteig Wanderer begegnet bin. Dieser läuft den Albsteig in Gegenrichtung und ist meine heutige Etappe gestern gewandert. Im Vorbeigehen erzählt er mir noch, dass er gestern schon kurz nach 6 Uhr gestartet ist. Jetzt ist es schon kurz vor 8, eigentlich zu spät für so eine lange Etappe mit 10 Stunden Gehzeit! Also nichts wie los! Es ist ein wunderbarer Herbstmorgen und eine frische Luft hier oben, als ich den Ort über eine Wiese Richtung Albtrauf verlasse.

Sonnenaufgang am Albtrauf
Sonnenaufgang am Albtrauf

Als ich den Waldrand erreiche, sehe ich die ersten Hinweisschilder, vor lauter Hektik halte ich mal wieder eine rote Raute für ein Dreieck und laufe daher in die falsche Richtung. Erst nach fast 500 m bemerke ich den Irrtum und muss wieder zurück. Na toll, ausgerechnet bei der längsten Etappe muss ich mich verlaufen. Ab jetzt werde ich mich beim Lesen der Schilder mehr konzentrieren, denn ich habe seit gestern die Sprachnavigation von Komoot abgeschaltet – die hilft mir also auch nicht. Es bleibt mir nur wenig Zeit die schöne Aussicht hinab ins Tal und auf die bewaldeten Berge des Albtraufs zu genießen. Der Weg führt jetzt steil, ca. 300 m nach unten, Richtung Laufen an der Eyach. Das ständige „bremsen“ auf den Schotterwegen kostet viel Kraft. Ich habe das Gefühl, in einen Kühlschrank hinabzusteigen, je tiefer ich komme desto kälter wird es. So extrem habe ich eine Inversionswetterlage noch nie empfunden. In Laufen angekommen, ist das Städtchen wie ausgestorben. Es ist Freitag Morgen und alle Bewohner scheinen bei der Arbeit zu sein. Also genieße ich die Stille im Ort und sinniere etwas über den Spruch an einem alten Mühlstein: ...weiterlesen "Albsteig Etappe 14"

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Jungingen bis Burgfelden

23,4 km, 660m Auf- 350m Abstieg
Highlights: Himberg, Kohlwinkelfelsen, Hangender Stein, Zeller Horn oder Nägelehaus, Heiligenkopf, Böllat

Die heutige Etappe ist mit ihren ca. 24 km eine Vorübung für die beiden letzten Tage, mit ihren rund 30 km Länge. Ich beginne die Tour im Killertal von meinem Hotel Post in Jungingen.

Alblandschaft im Morgenlicht
Alblandschaft im Morgenlicht

Wieder ist es sehr frisch und ich bin froh, dass es gleich wieder steil bergauf geht. Vorher will ich aber noch die Wallfahrtskirche St. Silvester besichtigen. Leider sind alle Türen verschlossen. Also dann schnell den Berg hoch, denn ich möchte das schöne Morgenlicht nutzen. Der kleine Umweg zur alten Junginger Burgruine entpuppt sich als unnötig, denn es gibt weder Mauerreste noch Fernsicht. Also weiter zum Himberg. Dort angekommen bin ich total begeistert von der tollen Aussicht mit Blick auf die Burg Hohenzollern. ...weiterlesen "Albsteig Etappe 13"

Von Talheim bis Jungingen

18,7 km, 430 Auf- 410 Abstieg

Highlights: Bergrutsch am Hirschkopf, Dreifürstenstein, Aussichtspunkt Schild, Köhlberg

In Talheim starte ich bei kalten 2 Grad. Dafür ist heute wieder ein schöner glasklarer Herbstmorgen. Der Weg folgt zunächst dem Weiherbach, dieser durchquert Streuobstwiesen, die so charakteristisch für die Alb sind. Gerade um Talheim gibt es noch viele davon.

Bei Talheim
Bei Talheim

Es ist eine so friedliche Stimmung an diesem wunderbaren Herbstmorgen. Plötzlich höre ich neben mir den Schrei einer Drossel. Sekunden später fliegt vor mir aus der Baumreihe, die am Ufer des Bachs entlang führt, ein Sperber Männchen mit einer Singdrossel in den Fängen davon. So schnell kann sich alles ändern... Das alles geht so schnell, dass ich gar nicht versuche meine Kamera in Position zu bringen. ...weiterlesen "Albsteig Etappe 12"

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Genkingen bis Talheim

16,7 km, 500m Auf- 710m Abstieg

Gewandert 21 km ab Landhotel Sonnenbühl (Willmandingen)
Highlights: Roßberg mit Wanderheim und Aussichtsturm über kurzen Abstecher, Bolberg (880m), Riedernberg (852m)

Nach dem Frühstück im Landhotel Sonnenbühl, starte ich gegen 8 Uhr meine Wanderung. Auf der Wiese vor dem Hotel liegt Raureif. Heute ist es mit 1 Grad plus nochmals kälter als am Vortag. Zunächst muss ich wieder 4 km zurück zum Ausgangspunkt der Etappe wandern.

Willmandingen
Willmandingen

Es ist ein glasklarer Herbstmorgen, zum Glück habe ich einen Schal dabei, den man als Mütze umfunktionieren kann. In dem schönen Morgenlicht mache ich einige Landschaftsfotografien. Selbst die Vögel fühlen sich bei dieser Morgenstimmung topfit, denn ich kann einige Krähen beobachten, die sich mit einem Turmfalkenpaar wilde Verfolgungsjagden liefern. Bald erreiche ich wieder den Albsteig. ...weiterlesen "Albsteig Etappe 11"

Stahlecker Hof bis Genkingen

20,4 km, 460 m Aufstieg und 400 m Abstieg

Gewandert 25 km bis Landhotel Sonnenbühl, da es in Genkingen kein Quartier gibt.

Highlights: Ruine Stahleck, Eckfelsen = Unterhose dies ist der Schönberg-Aussichtsturm, Ruine Greifenstein, Rötelstein, Schloss Lichtenstein, Gießstein, Goldloch, Nebelhöhle

Steine am Wegesrand
Steine am Wegesrand

Ich starte bei frischen 5 Grad vom Stahlecker Hof. Eine Unterkunft und ein Gasthof, den man wirklich empfehlen kann. In der Nacht hat es kräftig geregnet. Aber ich habe Glück und der Sturm Fabienne hat keine größeren Schäden hinterlassen. Schnell bin ich wieder auf dem Albsteig. Der Sturm hat doch eine ganze Menge Äste herabgeworfen. Man kann aber trotzdem noch zügig wandern. Es ist so kalt, dass ich kurz überlege, eine Mütze anzuziehen. ...weiterlesen "Albsteig Etappe 10"

Von Bad Urach zum Stahlecker Hof

20 km, 670 m im Aufstieg, 410 m im Abstieg

Für den Weg zur Ruine Hohenurach und zum Wasserfall nochmals zusätzlich 150 Höhenmeter

Highlights: Ruine Hohenurach, Rutschenfelsen, Uracher Wasserfall, Gestütshof St. Johann, Hohe Warte, Hofgut Übersberg, Eninger Weide

Heute ist Sonntag und ich starte um 8:30. In der Nacht hat es geregnet und es geht noch ein leichter Nieselregen nieder. Das Problem für die Tour heute ist der für den Nachmittag gemeldete Sturm. Daher beschließe ich die Etappe schneller durchzulaufen, damit ich vor dem Sturmmaximum am Ziel bin. Nachdem ich einige der bemerkenswert schönen historischen Gebäude von Urach aufgenommen habe, führt mich der Weg steil bergauf.

Rathaus von Bad Urach
Rathaus von Bad Urach

Trotz des Wetters entscheide ich mich den Abstecher zur Burgruine Hohenurach zu machen. Der Umweg von etwas mehr als 1 km hat sich aber wirklich gelohnt, denn die Aussicht dort oben und das alte Gemäuer sind wirklich spektakulär. Auf der Burg sind die ersten Sturmböen schon angekommen. Also mache ich mich sogleich wieder an den Abstieg und setze meinen Weg Richtung Uracher Wasserfall fort. Schon nach einem kurzen Wegstück erreiche ich die Wasserfallhütte und entdecke den, wegen der langen Trockenheit, kleinen Brühlbach, der den Uracher Wasserfall speist. Ich entscheide mich dem Wasserfallsteig nach unten zu folgen, um die herabstürzenden Wassermassen mit der Kamera festzuhalten. ...weiterlesen "Albsteig Etappe 9"