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Peter Wohlleben im Schönbuch

In der SWR Mediathek:

https://swrmediathek.de/player.htm?show=75727e90-e0cf-11e8-9a07-005056a12b4c

Aktuell läuft eine Fernsehserie im SWR unter dem Titel „Der mit dem Wald spricht“. Dabei unternimmt Peter Wohlleben jeweils mit zwei prominenten eine kleine 2 Tages Wanderung, mit einer Übernachtung im Wald. Ich konnte kaum glauben, dass er dabei auch den Schönbuch besucht. Eine weitere Überraschung: Peter Wohlleben hat in Rottenburg (Das ganz nah beim Schönbuch liegt.) studiert und kennt daher den Schönbuch aus seiner Studienzeit.

Für mich war die Sendung natürlich hoch spannend, zu hören was Herr Wohlleben zur Natur des Schönbuchs zu sagen hat. ...weiterlesen "Der mit dem Wald spricht"

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Meine Meinung zum Hambacher Forst

 

Selten war in den Medien das Thema Wald so präsent wie seit dem Protest um den Hambacher Forst. Da sehe ich es geradezu als mein Pflicht an, als „Wald und Outdoor“ ein paar Worte dazu zu sagen.

Schon lange geht es nicht mehr nur um den Wald, das Thema ist zum Politikum, Rechtsstreit und zum Richtungskampf um unsere zukünftige Energieversorgung geworden.

Aber zunächst möchte ich nur den Wald betrachten. Ich habe den Hambacher Forst noch nie selbst besucht, kann mir aber durch die Beschreibungen und die Bilder, die ich gesehen habe ein ungefähres Bild des Waldes machen. ...weiterlesen "Hambacher Forst"

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Extremwetter oder Klimawandel?

Ein außergewöhnlich trockener Sommer macht noch keine Klimaänderung, aber er zeigt uns wie schnell sich alles ändern kann. Besonders in der Landwirtschaft hat es in manchen Gebieten dramatische Folgen und hohe Ernteausfälle. Man kann sich vorstellen welche Auswirkungen es hätte wenn wir solches Extremwetter mehrere Jahre hintereinander hätten. Wissenschaftler sagen voraus, dass wir z.B. in Süddeutschland schon in wenigen Jahrzehnten statt bisher durchschnittlich einem Trockenmonat bereits 3 Trockenmonate haben werden.

Und wie sieht es im Wald aus?

Ich habe auf YouTube einen interessanten Bericht gefunden, der zeigt, dass die Trockenheit in einem naturnahen Wald viel weniger dramatische Auswirkungen hat als in einem intensiv genutzten "Forstwald".

Ich meine eine Umgestaltung unserer Wälder in extensiv bewirtschaftete, naturnahe Waldlandschaften, ist angesichts des drohenden Klimawandels dringend geboten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Staatsforst von Lübeck mit seinem wie ich finde sehr weisen und umsichtigen Förster(n).

Wald und Klimakrise

5 Fragen an Knut Sturm vom Staatsforst Lübeck

Hier gehts zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=Nu-C41nLh0w&index=1&list=PL_TJ0N9PAYfNs07XRVgfYoemcCkOHbP4o

Der Goldsteig auf Sozial Media

Unter diesem Titel wurde mein Blog und mein YouTube Kanal "Wald & Outdoor" im Goldsteig Wandermagazin vorgestellt. Dafür möchte ich dem Goldsteig Team recht herzlich danken!

Unter folgendem Link kann man das Wandermagazin online Lesen:

https://agentur-ssl.de/magazine/der-goldsteig

Das Goldsteig Magazin enthält viele Tipps zu den Etappen auf dem Goldsteig, zu Unterkünften (Aktuelle Neuigkeiten zu den Hütten!), sowie Kunst, Kultur und ganz wichtig der schönen Natur entlang des Goldsteigs.

Pause am Goldsteig
Pause am Goldsteig

Für die Leser meines Blogs möchte ich gern den Text hier wiedergeben: (Heft August - November 2018)

Frage des Goldsteig Wandermagazins:

  • Was fasziniert Sie so am Goldsteig, dass Sie immer wieder hier wandern?

Ich habe den Goldsteig schon in zwei Wanderwochen besucht, auf denen ich von Oberviechtach nach Passau gewandert bin. Geplant habe ich auch noch, die südliche Route und den Abschnitt von Marktredwitz nach Oberviechtach zu wandern. ...weiterlesen "Wald und Outdoor im Goldsteig Wandermagazin"

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Ein Buchenwald im Laufe eines Jahres

Buchenwald im Frühling
Buchenwald im Frühling

Der Frühling

Dieses Jahr haben wir einen Sommer im April mit Temperaturen von über 25 Grad. Dabei ist es für die Natur ein ganz besonderes Jahr, denn alle Pflanzen scheinen sich verabredet zu haben möglichst kräftig zu blühen! Damit meine ich nicht etwa Blumen sondern vor allem Bäume wie Fichten und auch unsere Buchen! Dieses massenhafte blühen tritt ca. alle 7 Jahre auf. In der letzten Zeit scheint es sich aber zu häufen. Als Ursache sehen Naturkenner wie z.B. Andreas Kieling auch Stressfaktoren wie den Klimawandel! Denn die Trockenheit der letzten Jahre und die hohen Temperaturen, vor allem auch im Frühjahr sind Stress für die Bäume in unseren Wäldern. Das veranlasst die Bäume zu solchen "Pollenexplosionen". Das Motto: "Schnell reproduzieren, bevor das Ende naht".

Kennen Bäume die Wettervorhersage?

Was mich in diesem Zusammenhang verwundert, ausgerechnet diese Frühjahr ist ein besonders windiges. Dies bedeutet, die Pollen können hunderte km durch die Landschaft transportiert werden. Es macht auf mich den Eindruck als hätten die Bäume dies mit "einberechnet". Zumindest ist es ein denkwürdiger Zufall.

Für die Bäume ist dieses üppige Blühen ein Kraftakt und man kann nur hoffen, dass es bald ergiebigen Landregen und etwas Abkühlung gibt, damit sich die Bäume regenerieren können.

Leuchtendes Hellgrün

Doch kommen wir nun zum unbeschreiblichen Frühjahrsgrün der Buchenblätter. Für mich ist dieses Grün das Symbol schlechthin für die Farbe des Waldes im Frühling. Man hat förmlich das Gefühl als würden diese Blätter aktiv leuchten. Dieses Grün wirkt auf mich so intensiv, dass ich am liebsten den Wald nicht mehr verlassen möchte.

Buchenblätter
Buchenblätter

Warum ich diesen Buchenwald ausgewählt habe

Jetzt im Frühling wird es deutlich warum ich diesen Buchenwald für meine kleine Dokumentation ausgewählt habe. Es handelt sich um einen sehr lichten Wald, in dem man den Eindruck hat als würde er auf einer Waldwiese wachsen. Am Boden findet sich dieses jetzt wunderschön blühende Gras (Simse?).

Waldsimse
Waldsimse

Aber auch Blumen finden sich auf der "Buchenwaldwiese".

Sternmiere
Sternmiere

Ein neuer "Premium" Wanderweg im Schönbuch: der Herzog-Jäger-Pfad

Herzog-Jäger-Pfad: Weg über Lichtung
Herzog-Jäger-Pfad: Weg über eine Lichtung

 

Hallo liebe Wanderer und Naturfreunde,

nach über 4 Monaten möchte ich mich wieder zurückmelden mit einem Video über die Naturschönheiten auf dem Herzog-Jäger-Pfad im Schönbuch.
Dieser bildet praktisch eine Rundwanderung über den Bezenberg bei Waldenbuch.
Ich hatte das Glück den Weg bei schönstem Frühlingswetter (mit Sommertemperaturen) zu wandern.

Wie immer habe ich versucht mit meiner Kamera die Schönheit der Natur einzufangen, ich hoffe es ist mir etwas gelungen?

Highlights auf dem Pfad

Bezenberg, Naturschutzgebiet Schaichtal, Keltenschanze, Stubensandsteinabbau (Probeabbaustelle und eine aktive Abbaustelle) hier werden noch heute Steine z.B. für das Ulmer Münster gewonnen, Barfußpfad, der höchste Mammutbaum des Schönbuchs mit ca. 50m Höhe, viele schöne Bänke und Rastplätze sowie Informationstafeln.

Herzog-Jäger-Pfad, Stubensandstein Stele
Herzog-Jäger-Pfad, Stubensandstein Stele

 

Auszeichnung als Premiumwanderweg

Am 16. Mai 2018 wurde der Herzog-Jäger-Pfad vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg ausgezeichnet.

Mein Video auf YouTube

Ich wünsche Euch viel Freude beim Zuschauen und vielleicht beim Nachwandern?

Herzog Jäger Pfad
Herzog-Jäger-Pfad

Link zum Video auf meinem YouTube Kanal:

https://www.youtube.com/watch?v=CZRNC8Qp5Mk

GPX Track: https://classic.hidrive.com/lnk/veyUhR5V

Der Track nimmt von der Kreuzung auf der Steuobstwiese Braunäcker den direkten Weg zum Parkplatz Braunäcker und lässt daher den Mammutbaum aus. Wer diesen sehen möchte, muss an der letzten Weggabelung links der Beschilderung folgen.

Weitere Links zum Herzog-Jäger-Pfad:

Offizielle Website:

www.herzog-jaeger-pfad.de

(Leider kann ich auf "http" Websites keine direkten Links setzten, da diese als unsicher eingestuft werden. )

Waldexkursion:

https://www.waldenbuch.de/,Lde/zielgruppen/start/waldexkursionen.html

Flyer zum Naturpark Schönbuch:

http://naturpark-schoenbuch.de/fileadmin/user_upload/Naturpark_Schoenbuch_Deutsch_-_Internet.pdf

Schönbuch und Heckengäu Magazin mit Infos zum Pfad:

http://www.schoenbuch-heckengaeu.de/images/Das-Magazin/Heckengaeu_Frhjahr-2018_WEB.pdf

Schönbuchmagazin 2018:

http://naturpark-schoenbuch.de/fileadmin/img/Verein/Schoenbuch_Nachrichten_2018_-_reduziert.pdf

Wo gibt es den größten Holzzuwachs?

Schon lange stelle ich mir die Frage: Wo wächst mehr Holz, in einem Naturwald oder in einem forstwirtschaftlich genutzten Wald. Fragt man heute Forstwissenschaftler, so wird man oft die Antwort erhalten, dass in einem Forstwald der Holzzuwachs größer ist. Dies wird damit begründet, dass durch das regelmäßige (alle 10 – 15 Jahre) durchforsten des Waldes mehr Licht für die Bäume zur Verfügung steht. Aber ist das wirklich so?

Die Frage ist für einen Naturschützer von entscheidender Bedeutung, denn die Antwort würde eine Aussage darüber ermöglichen: „Was ist das rechte Maß beim Eingriff in unseren Wald“.

Die Pflanzengemeinschaft Wald hat sich in Jahrmillionen entwickelt. In diesem für Menschen unvorstellbar langem Zeitraum haben sich die Pflanzen immer weiter entwickelt und an ihrem Umwelt angepasst. Aber nicht nur das, auch die Lebensgemeinschaft von Pflanzen, Pilzen, Insekten und Tieren haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen an dem der Mensch noch für unbestimmte Zeit forschen kann.

Ein weiteres Argument der Forstwissenschaft ist, dass es eine Konkurrenz in der Pflanzengemeinschaft Wald gibt. Eine Konkurrenz nämlich um Wasser, Nährstoffe und vor allem Licht.

Aber ist das wirklich so? Das würde doch bedeuten, das es den Pflanzen in Jahrmillionen der Evolution nicht gelungen ist sich optimal aufeinander abzustimmen. Und das System wäre so fehlerhaft, dass der Mensch durch einfachen Holzeinschlag das System verbessern kann. Meiner Meinung nach ist allein durch diese logische Überlegung klar, dass diese Thesen der Forstwissenschaft nicht stimmen können. Das der Konkurrenz Gedanke nicht stimmt, kann man aber auch wissenschaftlich leicht beweisen. Dazu wird in einem Versuch einem „Mutterbaum“ eine radioaktive Nährlösung injiziert. Nach wenigen Tagen kann man dann diese Radioaktivität auch in Jungbäumen die in unmittelbarer nähe wachsen nachweisen. Das bedeutet also die Bäume oder zumindest manche – ernähren sich gegenseitig – also keine Konkurrenz sondern Unterstützung!

Jetzt aber zurück zu der eingangs formulierten Frage nach dem Holzzuwachs. Hier kommt uns wieder die Wissenschaft oder besser aktuelle technische Möglichkeiten zur Hilfe. Es gibt heute sogenannte 3D Laserscanner, mit diesen kann man nicht nur z.B. historische Gebäude vermessen, sondern auch ein ganzes Waldstück. Jetzt ist nur die Herausforderung, zwei möglichst vergleichbare Waldstücke zu finden.

Und genau das hat man getan! Das eine Waldstück in einem Naturwald im Stadtwald von Lübeck und das andere in einem angrenzenden Forstwald. Durch das 3D Modell welches mit dem Laserscanner erstellt wurde kann man nicht nur die Höher der Bäume, sondern auch deren Stammdurchmesser vergleichen. Und tatsächlich die Buchen im Naturwald waren nicht nur höher sondern hatte auch noch einen größeren Stammdurchmesser! - Also mehr Holzzuwachs. Und das obwohl in dem Naturwald die Buchen „viel zu eng“ beieinander stehen als es die Forstwirtschaft für gut erachten würde. Und noch etwas, die viel älteren Bäume sind nicht etwa krank wie wir es oft auf Kahlschlägen und Windwürfen in unseren Wäldern sehen können, nein – diese viel älteren Bäume sind gesund!

Wer das nicht glauben kann – es gibt dazu eine wie ich finde faszinierende Dokumentation des öffentlich rechtlichen Fernsehen – diese Dokumentation kann auf YouTube unter folgendem Link angesehen werden: „Unser Wald- Zoff im deutschen Forst“ vom NDR https://youtu.be/AFFZpcWs3jo?list=PL_TJ0N9PAYfNs07XRVgfYoemcCkOHbP4o

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Für unsere häufigste Laubholzart

Für mich galt Buchenholz immer als wertvolles Hartholz aus heimischen Wäldern, und ist es immer noch. Und für mich war klar, dass Möbel oder Parkett aus Buche teuer sein müssen, weil es sicherlich einen hohen Rohstoffpreis hat. Mit Rohstoffpreis meine ich den Preis den ein Sägewerk bezahlen muss.

Frisch geschlagene Buchenstämme
Frisch "geschlagene" Buchenstämme

Tatsächlich musste ich aber lernen, dass Buchenholz das billigste Holz unserer Wälder ist, nicht nur deswegen, sondern auch wegen seines hohen Brennwertes, wird es gern als Brennholz verwendet! Also stellte sich mir die Frage warum sind Möbel oder Parkett aus Buchenholz vergleichsweise „teuer“?

Das liegt ganz einfach an der aufwendigen Verarbeitung des Holzes in den Sägewerken. Buchenholz hat nämlich die Eigenschaft sich beim Trocknen zu verziehen. Daher muss es besonders vorsichtig getrocknet werden. Aber auch dann kann man das Holz nicht zu großen Brettern verarbeiten, sondern um ein maßhaltiges Brett zu erhalten muss es zu kleinen Teilen zersägt werden, um dann wieder zu einem Brett verleimt zu werden! Daher gibt es in Deutschland verhältnismäßig wenig Sägewerke die Buchenholzbretter herstellen. Dabei gibt es doch so vielfältige Möglichkeiten des Einsatzes für Buchenholz: Tische, Stühle, Küchenmöbel (Arbeitsplatte), Parkett und schöne Holztreppen…..

Küchenschrank aus Buche
Küchenschrank aus Buche

 

Warum werbe ich hier für Buchenholz zur Möbelherstellung?

Uns Verbrauchern wurde Jahrelang eingeredet: „Mit Holz heizen ist nachhaltig weil CO2 neutral und daher umweltfreundlich!“ Der Satz stimmt so nicht – das weiß eigentlich jeder Schüler. Denn wenn man Holz verbrennt wird das CO2 wieder in die Luft freigesetzt – und genau das wollten wir doch vermeiden! Logische Schlussfolgerung: Wenn wir Holz nachhaltig nutzen wollen müssen wir es zu Möbeln verarbeiten und möglichst so lange nützen wie es zum wachsen in unseren Wäldern benötigt hat! Und das tolle daran, selbst aus altem Holz kann man z.B. antike Möbel herstellen. Und wenn es dann eines Tages nicht mehr zu verwenden ist , dann könnten wir es verbrennen! - So muss man Holz nützen wenn es nachhaltig sein soll. Genauso ist es nachhaltig wenn man Holz zum Bau von Häusern verwendet – denn die Balken im Dachstuhl werden meist länger als 100 Jahre dort verbleiben.

Daher braucht niemand ein schlechtes Gewissen zu haben wenn er sich Möbel aus heimischen Buchenholz kauft, ganz im Gegenteil, ökologischer geht es fast gar nicht. Vielleicht ist Ihre nächste Küche aus massivem Buchenholz?

"Buchenholz ist viel zu schade um es zu verbrennen!"

 

Ein Buchenwald im laufe eines Jahres

Januar 2018

Meinen ersten Besuch im Buchenwald hatte ich an einem schneereichen Tag im Winter geplant. Doch es kam jetzt ganz anderst. Am 3. Januar erreichte den kleinen Buchenwald der Wintersturm Burglind und hat ca. 1/5 der Buchen in "meinem" kleinen Buchenwald umgeworfen.

Ich wollte eigentlich hauptsächlich schöne Bilder von dem Buchenwald zeigen so wie ich Ihn noch letztes Jahr erleben konnte. Aber jetzt stellt sich mir eine ganz neue, unerwartete Situation. Ich denke man muss das positiv sehen, denn der Windurf gibt die Möglichkeit, ja zwingt mich sogar, auch Überlegungen und Fragen zum Klimawandel in Verbindung mit der Forstwirtschaft anzustellen. Vielleicht gelingt es mir dazu auch den Revierförster zu befragen?

Windwurf durch Burglind
3. Januar 2018 Windwurf durch Burglind

 

Update am 21.01.2018 - Sturm Friederike

Der Sturm Friederike hat keine neuen Schäden hinterlassen. Der 2. große Wintersturm hat hauptsächlich in Mittel- und Norddeutschland gewütet. Die vom Sturm Burglind umgeworfenen Bäume sind noch nicht abgeräumt. Wohl aber wurde ein angrenzendes Waldstück durchforstet. Das entnehmen von Holzstämmen ist diesen Winter wegen der durchnässten Böden besonders schwierig, sodass die Maschinen beim Holzrücken bzw. dem Abtransport tiefe Spuren hinterlassen. Man hat aber auch Stämme mit einer Seilwinde von der Forststrasse aus aus dem Wald gezogen.

 

 

Mein Waldprojekt 2018

Bei der Suche nach einem geeigneten Waldprojekt für meinen YouTube Kanal „Wald & Outdoor“ bin ich auf die Idee gekommen eine kleine Videoreihe über ein Jahr zum Thema „Ein Buchenwald im laufe eines Jahres“ zu erstellen. Ich möchte dazu ca. 4 Videos – für jede Jahreszeit erstellen.

Buchen im Winter
Buchen im Winter

Dazu habe ich mir in unserem „Stadtwald“ am Rand des Schönbuchs ein kleines Wäldchen in dem besonders auch Buchen vorkommen gesucht – und auch gefunden. Geplant habe ich dazu meinen ausgewählten Buchenwald jeden Monat einmal aufzusuchen und zu dokumentieren was sich verändert. Mein anliegen ist es die Schönheit des Waldes im laufe des Jahres darstellen. Betrachtungen möchte ich dabei auch aus Sicht des Natur- und Umweltschutzes aber auch unter Einbeziehung der Holzwirtschaft anstellen. Dabei ist es mir wichtig keine Gräben zwischen Holzwirtschaft – also der Nutzung unseres heimischen Holzes und dem Naturschutz zu schaffen – sondern soweit es mir möglich ist, zu vermitteln und Lösungsvorschläge zu machen. Dazu soll mir exemplarisch mein „Buchenwäldchen“ (und das ist es ja wenn man es mit den doch recht großen Waldflächen in Deutschland vergleicht) dienen.

Fragen an den Buchenwald“

Bei meinen vielen (Fern-)Wandungen durch Schwarzwald, Bayerischer Wald aber auch durch „meinen“ heimischen Schönbuch begann ich mich immer mehr für Bäume zu interessieren. Schon seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit dem Naturschutz – und daher mache ich mir bei meine Wanderungen auch immer wieder Gedanken zum Zustand des Waldes. Wo ist eigentlich das Waldsterben geblieben? Warum ist hier ein Kahlschlag – Sturmschaden oder ein „Forstwirtschaftlicher“ Kahlschlag? Die (vielen) Rückegassen in den Wäldern schaden diese dem Ökosystem Wald? Der Einsatz von Harvestern – eine Gefahr für den Wald? Die Borkenkäfer Plage vor allem im Fichtenwald – hausgemacht oder eine folge des Klimawandels? Auch die Sturmschäden z.B. aktuell durch Burglind – eine Naturkatastrophe oder nicht auch eine Folge „mangelhafter“ Forstwirtschaft? Wie viel Holz haben wir in unseren deutschen Wälder tatsächlich – wird es mehr oder weniger?

Man sieht, es gibt jede Menge, wie ich finde für jeden Natur interessierten „brennende“, Fragen die ich zumindest für mich beantworten möchte.

Mammutbaume oder Wellingtonien
Mammutbäume oder Wellingtonien (Sequoiadendron giganteum) am Rand des Buchenwaldes

 

Weitere Beiträge:

Sturmschäden durch Burglind

Winter im Buchenwald

Buche als Möbelholz