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Das Thema Klimaschutz lässt mich nicht mehr ruhen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nur noch wenig Zeit zum Handeln haben. Daher ist es unabdingbar, dieses Ziel in einem Gesetzt zu verankern. Über einen Newsletter der Parents for Future Initiative bin ich auf die Petition aufmerksam geworden: https://klimaschutzgesetz.jetzt

Es bleiben nur noch wenige Tage bis zum 6. Mai, um 50.000 Mitunterzeichner zu finden!

Hier eine Berechnung, wie viel Zeit Deutschland noch bleibt, um die CO2 Emission auf 0! zu reduzieren. https://www.spektrum.de/kolumne/wie-viel-kohlendioxid-bleibt-deutschland-noch/1636218

Hätte man bereits in den 90er Jahren nach den ersten Internationalen Klimakonferenzen gehandelt, hätte Deutschland bis ins Jahr 2050 Zeit gehabt, die CO2 Emission auf 0 zu reduzieren. Dazu hätte man jährlich den CO2 Ausstoß nur um ca. 1,5% reduzieren müssen. Dadurch, dass in den letzten 3 Jahrzehnten praktisch nichts erreicht wurde, bleibt aber nur noch Zeit bis ca. 2035 und wir müssen jährlich den CO2 Ausstoß um über 6 % reduzieren!

Wer solche Berechnungen für unrealistisch hält, sollte sich fragen, warum sein Handy, das er gerade vielleicht in Händen hält, überhaupt funktioniert und ob wirklich jemals ein Mensch auf dem Mond gelandet ist. Denn beides ist nur mit genauesten (komplexen) Berechnungen möglich.

Im Folgenden möchte ich den Wortlaut der Petition wiedergeben:

Text der Petition: https://parentsforfuture.de/petition/

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, innerhalb der nächsten sechs Monate ein verbindliches, sektorübergreifendes Klimaschutzgesetz zu verabschieden, das zum Ziel hat, die Netto-Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen schnell abzusenken und bis 2040 möglichst auf null zu reduzieren. Die Klimaziele müssen verbindlich, unaufschiebbar und überprüfbar sein. Das Klimaschutzgesetz muss so schnell wie möglich mit dem Ziel die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, in Kraft treten.

Begründung:

Fridays for Future - eine Bewegung hat auch Deutschland erfasst. Tausende Schüler*innen und nun auch Erwachsene gehen für echten, effektiven Klimaschutz auf die Straße. Am 12. März 2019 veröffentlichten auch über 23.000 anerkannte Wissenschaftler*innen als “Scientists4Future” eine Erklärung, die schnelle Taten einfordert und die Klimastreiks der Schüler*innen fundiert unterstützt.

Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz (COP21) im Dezember 2015 haben 195 Länder erstmals ein allgemeines, rechtsverbindliches, weltweites Klimaschutzabkommen verabschiedet, darunter auch Deutschland. Jedoch hat Deutschland bis heute kein Klimaschutzgesetz, mit dem das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten wäre.

Schon jetzt ist klar: die Klimaschutzziele bis 2020 wird Deutschland klar verfehlen.

Das Abkommen sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, um einem gefährlichen Klimawandel und einer damit verbundenen Heißzeit entgegenzuwirken. Eine Begrenzung auf 2 Grad Celsius wird nicht ausreichen, um sehr negative Klimafolgen abzuwenden, die gängige Wissenschaft (vgl. Weltklimarat (IPCC)) befasst sich nunmehr mit Szenarien, in denen eine Reduktion auf 1,5 Grad Celsius erreicht werden soll.

Der Klimawandel ist Fakt, er betrifft uns alle, weltweit und ist eine reale Bedrohung für die Menschheit. Verteilungskriege, extreme Unwetter, Hunger, die Zerstörung der Heimat vieler Menschen sind nur der Anfang. All das hat schon jetzt begonnen. Die Scientists4Future warnen: “Bei zunehmender Erwärmung der Erde werden gefährliche klimatische Kipp-Punkte des Erdsystems, d. h. sich selbst verstärkende Prozesse, immer wahr-scheinlicher. Dies würde dazu führen, dass eine Rückkehr zu heutigen globalen Temperaturen für kommende Generationen nicht mehr realistisch ist.”

Die Jahre 2015 bis 2018 waren nach Analysen der Weltorganisation für Meteorologie die vier wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Um zu verhindern, dass die Erde sich bis Ende des Jahrhunderts um drei Grad Celsius oder mehr erhitzt, muss der Ausstoß von Treibhausgasen konsequent und so schnell wie möglich reduziert werden. Dazu gehört, die Verbrennung von Kohle bis 2030 fast vollständig zu beenden, die Verbrennung von Erdöl und Erdgas gleichzeitig zu reduzieren, bis alle fossilen Energieträger durch klimaneutrale Energiequellen ersetzt worden sind.

Für die Petentin zeigt sich anhand der Differenzen zwischen den Ministerien schon jetzt, wie wichtig eine klare und verbindliche Gesamtstrategie ist. Sinn- und wirkungsvolle Einzelmaßnahmen sind sicher hilfreich, aber sie haben sich bislang bei weitem nicht als ausreichend erweisen. Deutschland benötigt so schnell wie möglich ein verbindliches Gesetz, um bei der Klimaerwärmung eine wirksame Notbremse zu ziehen. Wir haben lange genug geredet: Deutschland braucht ein Klimaschutzgesetz. Jetzt.

Parents For Future Deutschland http://www.parentsforfuture.de - kontakt@parentsforfuture.de

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Wie ich im Artikel „Der Stromverbrauch des Internet“ (1) gezeigt habe, ist der Stromverbrauch des Internets riesig. Allein in Deutschland verbraucht das Internet soviel Strom wie Berlin oder die gesamte Produktion des „Windstroms“ in Deutschland! (2)

Getreu nach dem Motto „Viel Kleinvieh macht auch Mist“ möchte ich auch auf meinem Blog und vor allem auf meinem YouTube Kanal den Stromverbrauch reduzieren.

Eine ganz neue Kanalidee

Daher habe ich mir überlegt, meinen YouTube Kanal zukünftig ähnlich wie eine Mediathek zu betreiben. Das bedeutet, die Videos sind nur noch für begrenzte Zeit online, z.B. vier Wochen. Zusätzlich werde ich aber zu meinen Wanderungen also den Westweg, Goldsteig, Albsteig aber auch im Schönbuch je ein „Trailervideo“ auf meinem Kanal zeigen.

Zusätzlich gibt mir das die Möglichkeit meine Videos in reduzierter Auflösung als HD720 statt bisher HD1024 hochzuladen. Das soll die Datenrate beim Streaming reduzieren und trägt dadurch auch zur Reduzierung des Strombedarfs bei. Viele Zuschauer werden davon nichts bemerken, wenn sie z.B. die Videos auf Mobilgeräten wie Handys anschauen.

Ein Vorbild zum sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen

Ich hoffe dadurch ein Vorbild für andere YouTube Kanäle zu geben. Daher werde ich noch ein kleines „Erklärvideo“ dazu veröffentlichen.

Links:

Mein YouTube Kanal: http://www.youtube.com/c/WaldOutdoor

(1) https://wald-und-outdoor.de/der-stromverbrauch-des-internet/

(2) Ein sehr guter Beitrag in der ZDF Mediathek (Bis 20.9.2019 abrufbar.) https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-stromfresser-internet-100.html

CO2 full stop oder wie sicher ist der Klimawandel?

Über den Blog von Volker Quaschning (1) bin ich auf die Aktion #ParentsForFuture (2) aufmerksam geworden. Vielleicht können andere Eltern nachvollziehen, was Eltern empfinden, wenn Schüler oder junge Erwachsene sagen: „Warum soll ich bei solch einer ungewissen Zukunft Kinder in die Welt setzten“? Das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn ich habe im jungen Erwachsenenalter selbst so gedacht. Rückblickend denke ich, waren aber damals die „Aussichten“ gegenüber heute geradezu hoffnungsvoll. Und ich kann den vielen Schülern die freitags mit der Aktion #FridaysForFuture für Maßnahmen gegen den Klimawandel kämpfen nur dankbar sein.

Das Problem des Klimawandels ist nicht neu. Schon in den 1980er Jahren habe ich mich zum ersten Mal über die in der Global 2000 Studie veröffentlichten Prognosen der zukünftigen Umweltprobleme mit dem Klimawandel beschäftigt.

Zitat aus Global 2000(3)

„Es könnte eine entscheidende Veränderung in der Struktur der Niederschläge auf der ganzen Erde und einen Temperaturanstieg um zwei bis drei Grad in den mittleren Breiten der Erde eintreten.“

Für mich war diese „Vorhersage“ schon damals kein Pessimismus, sondern eine ernstzunehmende Gefahr. Aber das Jahr 2000 schien damals noch in weiter Ferne und die Umweltbewegung der 1980er Jahre gab mir ein wenig Hoffnung, alles könnte sich doch zum Besseren wenden. Ich weiss noch, meine Meinung war „in diese Welt kann man doch keine Kinder setzten“. Aber es kam dann doch anderst und irgendwie ist man als Vater gezwungen, positiver in die Zukunft zu blicken. Und so hat sich meine Einstellung zum Klimawandel noch einmal gewandelt. Denn gab es nicht im Mittelalter eine Kälteperiode(6), also doch immer wieder „natürliche“ Klimaschwankungen? So vergingen viele Jahre, in denen ich in der Hoffnung lebte, es könne vielleicht doch nicht so schlimm werden wie befürchtet.

Die Wende

Auslöser für mich, sich noch einmal eingehender mit dem Klimawandel zu beschäftigen, war, so denke ich im nachhinein, der Beginn meiner Wanderleidenschaft vor ca. 3 Jahren. Es wird mir erst heute so richtig bewusst: Wandern (allein wandern) ist eine Art Meditation, die die Sinne schärft und die Sensibilität für die Natur und die Landschaft erhöht. Bei meinen vielen 100 km durch die Wälder unserer Mittelgebirge habe ich immer wieder mit „Schmerzen“ sehen müssen wie der Wald unter der intensiven Nutzung durch den Menschen leidet. Wald und Klima sind für mich untrennbar miteinander verbunden. Wer sich das nicht vorstellen kann, einfach im Sommer einen größeren „schattigen Wald“ aufsuchen. Hier spürt man besonders intensiv, wenn die Lufttemperatur locker 5 Grad niedriger ist, als in offener Landschaft. - So kam ich über die Bedrohung für das Ökosystem Wald erneut auf die Frage nach dem Klimawandel.

Mit Wissen die Intuition bestätigen

Irritiert haben mich Beiträge in Sozialen Medien wie „Der Klimawandel ist eine Erfindung“, ja sogar eine Lüge. Das hat mich angesporrnt mehr darüber wissen zu müssen: Was sind die Fakten zum Klimawandel? Meine Intuition sagt mir, ja es gibt den Klimawandel und wir müssen handeln und zwar sofort. Wir haben seit den 80 Jahren viel Zeit verloren, in der zu wenig oder gar nichts unternommen wurde, den Klimawandel zu bremsen. Ja, schlimmer noch, wir haben den Klimawandel noch beschleunigt, indem wir die CO2 Emissionen noch erhöht haben.

Eine Auswahl von Fakten, die mich beeindruckt haben:

Ein kleiner Versuch von Prof. Dr. Volker Quaschning (1) demonstriert die Wirkung von CO2: https://www.youtube.com/watch?v=DHJaE86o0Nk

Eine ganze Reihe von Beweisen liefert Prof. Dr. Harald Lesch, unter vielen anderen in seinem Vortrag: Warum tun wir nicht was wir sollten? : https://www.youtube.com/watch?v=MTbhCndKbTM

Zwei Fragen an Klimawandel Zweifler

Ich denke, man kann sich dem Problem auch sehr gut mit Logik nähern:

1. Wann würden Sie sagen, dass für Sie feststeht, dass ein Klimawandel stattfindet, der uns gefährlich wird? Also z.B. Stürme, Hagel, Starkregen und Gewitter in einer Intensität und Häufigkeit, die man bisher nicht kannte.

2. Wenn für Sie dieser Punkt erreicht ist, denken Sie, man kann dann noch mit „menschlichen“ Mitteln gegensteuern?

Für mich ist klar, bis wirklich eine große Mehrheit aus eigener Erfahrung akzeptieren würde, dass ein Klimawandel stattfindet, der uns gefährlich wird, ist es ziemlich sicher zu spät, um etwas dagegen zu tun. Und genau dafür benötigen wir Wissenschaft (5), um das „herauszufinden“, was wir mit unseren Sinnen nicht erfassen können. Selbst wenn man sich auf die Meinung zurückzieht, dass der Klimawandel nicht menschgemacht ist, so wäre es doch logisch alles Menschenmögliche zu versuchen, um die Folgen abzumildern.

Aber wir haben gar keine 2. Erde

Ich frage mich, wie kann man sich so sicher sein, dass der Klimawandel nicht vom Menschen (mit)verursacht ist? Und gleichzeitig, dass es für die Menschheit unmöglich ist, dem Klimawandel entgegen zu wirken. Denn nur wenn beides zutrifft, könnte man tatsächlich sagen: Wir können und müssen Nichts tun. - Aber wir haben nur einen Planeten, also nur ein Chance und daher gibt es logischerweise keinen Grund für Experimente!

Erinnerungen an und Parallelen mit Tschernobyl

Als zusätzliches Beispiel möchte ich hier noch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl heranziehen. (4) Nach dem Supergau haben die Menschen in der Steuerzentrale des Kraftwerks noch lange gedacht, es müsse ein Erdbeben oder gar Kriegsausbruch gewesen sein! Sie konnten einfach nicht akzeptieren, dass passiert war, was einfach nicht hätte passieren dürfen! Und ich meine, genau das ist unsere Situation mit dem Klimawandel. Die Auswirkungen auf unser heutiges und zukünftiges Leben sind so gravierend, dass es uns sehr schwerfällt diese Tatsache zu akzeptieren.

Gibt es Lösungen?

In weiteren Blogartikeln werde ich zeigen, dass sich aus technischer Sicht viele Probleme lösen lassen und zwar mit dem Wissen und der Technik, die uns aktuell zur Verfügung steht. Das Problem ist nicht mangelndes Wissen, sondern es sind die Pfründe eines jeden, von denen möglichst niemand etwas abgeben möchte. Kurz: es geht ums Geld.

Packen wir's an!

Der Weg zum "CO2 full stop" ist weit. Daher müssen wir endlich etwas bewegen und wenn es nur kleine Schritte sind: https://wald-und-outdoor.de/werdet-baumpate-und-rettet-den-ahldorfer-forst/ Wir können das nicht unseren Politikern überlassen.

(1) Volker Quaschning: Erneuerbare Energien und Klimaschutz https://www.volker-quaschning.de/index.php

(2) #ParentsForFuture, mitmachen!: Eine Aktion, die die Politik zum Handeln bewegen soll und um Verständnis bei Politikern für die streikenden Schüler wirbt: https://parentsforfuture.de/

(3) Global 2000: Die Studie wurde bereits 1980 veröffentlicht. Vieles, was damals vorhergesagt wurde, ist mit erstaunlicher Genauigkeit eingetroffen: z.B. der Bevölkerungszuwachs. https://www.deutschlandfunk.de/klimaschutz-global-2000-der-bericht-an-den-praesidenten.1310.de.html?dram:article_id=303529

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/weltuntergang-was-wurde-aus-den-duesteren-prognosen-der-siebziger-a-1030504.html

(4) Tschernobyl - Minuten der Entscheidung: https://www.youtube.com/watch?v=a2NR1p0t_sg

(5) https://www.klimafakten.de/

(6) Der Mensch hat schon 200 Jahre vor der Industrialisierung das Klima beeinflusst: https://www.heise.de/tp/features/Das-Anthropozaen-beginnt-mit-der-Eroberung-Amerikas-4305153.html

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Logo BI Hau und Holzwiese
Logo der Bürgerinitiative Hau und Holzwiese (5)

Um was geht es?

Mitten in Baden-Württemberg ganz am östlichen Rand des Schwarzwaldes oberhalb des Neckartals gelegen, liegt das kleine Örtchen Ahldorf. Der Ort war bis in die 70er Jahre selbstständig und ist heute ein Teilort der Großen Kreisstadt Horb am Neckar.

Am Rand der Gemarkung liegt ein kleines Waldstück, welches an seinem Rand auch die Festwiese des Ortes beheimatet. Ahldorf liegt direkt an der Autobahn Anschlussstelle Horb am Neckar der Autobahn 81. Und genau das wird jetzt den über 800 Einwohnern des Ortes zum Verhängnis. Denn dort plant die Stadt Horb ein neues ca. 28 Hektar großes Gewerbegebiet.(1) Das würde bedeuten, dass das kleine Wäldchen, „Hau“ genannt, und die angrenzende „Holzwiese“ dem Gewerbegebiet geopfert wird.

Hau Luftaufnahme
Dieser Wald soll "geopfert" werden (5)

Schon ganz zu Anfang gründet sich die Bürgerinitiative gegen das Gewerbegebiet

Kurz nach Bekanntwerden des Projektes „Gewerbegebiet Horb-Ahldorf“ gründet sich die Bürgerinitiative (liebevoll Bi-Hau genannt). Mich beeindruckt der Zusammenhalt der Menschen, auch aus den Nachbarorten im Widerstand gegen die Zerstörung eines Großteils der Naturflächen des Ortes. Ich selbst habe mich bisher immer als besonderen „Naturliebhaber und Umweltschützer (2)“ gesehen. Hier musste ich aber dazulernen: Denn in Ahldorf gibt es viele von meiner Sorte! Also was liegt näher, als sich den Ahldorfern anzuschließen im Widerstand gegen das geplante Industriegebiet!

Hau Luftaufnahme 2
Auch diese Felder würden zugebaut (5)

Vergleich mit dem Hambacher Forst

In meinem Artikel zum Hambacher Forst habe ich bereits dargelegt wie wichtig Wald für unser Klima ist. „90% der Klimawissenschaftler stimmen darin überein, dass der Mensch die Hauptursache der gegenwärtigen Klimaveränderung ist“. (3) (6) Der Klimawandel wird kommen und er wird massive (vielleicht sogar verheerende) Auswirkungen haben. Wir müssen alles versuchen, diese Auswirkungen abzumildern. Dazu muss die Emission von fossilem CO2 in den nächsten Jahrzehnten bis auf 0 reduziert werden. Aber das allein wird nicht ausreichen. Daher muss zusätzlich das in der Luft bereits enthaltene CO2 reduziert werden. Das einzige natürliche (seit Jahrmillionen bewährte) Mittel im Kampf geben den Klimawandel ist: Wald! (4) Wann wollen wir anfangen etwas zu tun, wenn nicht jetzt und genau bei solch scheinbar kleinen Waldstücken?

Viehweide am Hau
Viehweide am Hau (5)

Meine Bitte an alle Blogleser

Bitte zeigt mit Eurer Waldpatenschaft, Euren Willen, etwas zur Veränderung hin zu mehr Klimaschutz beizutragen. Wir sind es unseren Kindern schuldig!

Wie kann man helfen?

Hier geht es zur Website der Bürgerinitiative: http://www.bi-hau.de/baumpaten/

Für eine Baumpatenschaft einfach eine E-Mail an: orga@bi-hau.de senden. Wenn möglich, bitte das Einverständnis geben, Euren Namen auf der Website der BI zu nennen, vielleicht auch mit der Nennung Eures Wohnortes. Auch Spenden werden benötigt.

Ich bedanke mich herzlich bei allen Lesern für die Unterstützung. Es wurden ca. 8500 Bäume mit über 20 Metern Höhe gezählt und für all diese Bäume brauchen wir einen Baumpaten. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, verbreitet diesen Aufruf auf Euren Websites, Blogs...

Euer „Wald & Outdoor“ - Bernhard

Anmerkungen und weitere Informationen

(1) Aktionsflyer der BI-Hau mit einem Größenvergleich: Gewerbegebiet / Ahldorf

(2) In Anlehnung an einen Vorschlag von Prof.Dr. Harald Lesch werde ich zukünftig für das Wort Umwelt „Mitwelt“ verwenden. Siehe dazu den sehr Interessanten Vortrag: (Mitwelt ab 10:00) https://www.youtube.com/watch?v=_ccCrhWhkTQ

(3) https://www.klimafakten.de/ „Wichtige Website mit Grundlageninformationen zum Klimawandel“.

(4) https://www.youtube.com/watch?v=7jdnPP9bjWs - Die Waldvision von Greenpeace

(5) Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung: Quelle Website der BI-Hau: http://www.bi-hau.de/

(6) Der Mensch hat schon 200 Jahre vor der Industrialisierung das Klima beeinflusst: https://www.heise.de/tp/features/Das-Anthropozaen-beginnt-mit-der-Eroberung-Amerikas-4305153.html

Informationen dazu auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/klimawandel/38444/entdeckung-des-menschlichen-einflusses

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Wie ich versuche, auf meinem Blog „Wald-und-Outdoor.de“ und auf meinem YouTube Kanal Energie zu sparen.

In meinem Blog Beitrag zu „Der Stromverbrauch des Internet“ https://wald-und-outdoor.de/der-stromverbrauch-des-internet/habe ich über den unglaublichen Stromverbrauch des Internets berichtet und dabei auch angekündigt, daraus Konsequenzen für meinen Blog und YouTube Kanal zu ziehen.

Die richtige „Form“ der Energie?

Wichtig für unsere Umwelt ist nicht nur Energie zu sparen, sondern auch die benötigte Energie möglichst umweltfreundlich zu erzeugen. Das bedeutet, auf fossile Energieträger zu verzichten. Mein Provider garantiert zum Beispiel seine Rechenzentren mit „Wasserstrom“ zu betreiben und trotzdem zahle ich für mein komplettes Web Paket im Monat gerade mal 3 EUR. Was ich mir aber von allen Providern wünschen würde, ist eine Art Energieausweis, wie man ihn von Elektrogeräten kennt. Damit könnte man sehen, wie effizient die Rechenzentren der Provider mit Energie umgehen.

...weiterlesen "Strom sparen auf meinem Blog und YouTube Kanal"

Das Internet, der 6. größte Stromverbraucher der Welt

Bereits in meinem Artikel über den Hambacher Forst ( http://wald-und-outdoor.de/hambacher-forst/) habe ich ausgeführt, warum die Themen Wald und Energie zusammengehören. Daher möchte ich auch zum Thema Energie einige Artikel veröffentlichen. Man könnte sagen, das Thema Energie brennt mir schon seit Jahren unter den „Nägeln“und ich hoffe, es gelingt mir die Gründe dafür „rüberzubringen“.

Wäre das Internet ein Land, so hätte es den 6. größten Stromverbrauch aller Länder der Erde! Dies hat Greenpeace errechnet. Und schlimmer noch, alle 4 Jahre soll sich der Stromverbrauch des Internets verdoppeln. Man könnte sich ausrechnen, wann das Internet zum größten Stromverbraucher dieses „Planeten“ wird. ...weiterlesen "Der Stromverbrauch des Internet"

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Peter Wohlleben im Schönbuch

In der SWR Mediathek:

https://swrmediathek.de/player.htm?show=75727e90-e0cf-11e8-9a07-005056a12b4c

Aktuell läuft eine Fernsehserie im SWR unter dem Titel „Der mit dem Wald spricht“. Dabei unternimmt Peter Wohlleben jeweils mit zwei prominenten eine kleine 2 Tages Wanderung, mit einer Übernachtung im Wald. Ich konnte kaum glauben, dass er dabei auch den Schönbuch besucht. Eine weitere Überraschung: Peter Wohlleben hat in Rottenburg (Das ganz nah beim Schönbuch liegt.) studiert und kennt daher den Schönbuch aus seiner Studienzeit.

Für mich war die Sendung natürlich hoch spannend, zu hören was Herr Wohlleben zur Natur des Schönbuchs zu sagen hat. ...weiterlesen "Der mit dem Wald spricht"

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Meine Meinung zum Hambacher Forst

 

Selten war in den Medien das Thema Wald so präsent wie seit dem Protest um den Hambacher Forst. Da sehe ich es geradezu als mein Pflicht an, als „Wald und Outdoor“ ein paar Worte dazu zu sagen.

Schon lange geht es nicht mehr nur um den Wald, das Thema ist zum Politikum, Rechtsstreit und zum Richtungskampf um unsere zukünftige Energieversorgung geworden.

Aber zunächst möchte ich nur den Wald betrachten. Ich habe den Hambacher Forst noch nie selbst besucht, kann mir aber durch die Beschreibungen und die Bilder, die ich gesehen habe ein ungefähres Bild des Waldes machen. ...weiterlesen "Hambacher Forst"

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Extremwetter oder Klimawandel?

Ein außergewöhnlich trockener Sommer macht noch keine Klimaänderung, aber er zeigt uns wie schnell sich alles ändern kann. Besonders in der Landwirtschaft hat es in manchen Gebieten dramatische Folgen und hohe Ernteausfälle. Man kann sich vorstellen welche Auswirkungen es hätte wenn wir solches Extremwetter mehrere Jahre hintereinander hätten. Wissenschaftler sagen voraus, dass wir z.B. in Süddeutschland schon in wenigen Jahrzehnten statt bisher durchschnittlich einem Trockenmonat bereits 3 Trockenmonate haben werden.

Und wie sieht es im Wald aus?

Ich habe auf YouTube einen interessanten Bericht gefunden, der zeigt, dass die Trockenheit in einem naturnahen Wald viel weniger dramatische Auswirkungen hat als in einem intensiv genutzten "Forstwald".

Ich meine eine Umgestaltung unserer Wälder in extensiv bewirtschaftete, naturnahe Waldlandschaften, ist angesichts des drohenden Klimawandels dringend geboten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Staatsforst von Lübeck mit seinem wie ich finde sehr weisen und umsichtigen Förster(n).

Wald und Klimakrise

5 Fragen an Knut Sturm vom Staatsforst Lübeck

Hier gehts zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=Nu-C41nLh0w&index=1&list=PL_TJ0N9PAYfNs07XRVgfYoemcCkOHbP4o

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Ein Buchenwald im Laufe eines Jahres

Buchenwald im Frühling
Buchenwald im Frühling

Der Frühling

Dieses Jahr haben wir einen Sommer im April mit Temperaturen von über 25 Grad. Dabei ist es für die Natur ein ganz besonderes Jahr, denn alle Pflanzen scheinen sich verabredet zu haben möglichst kräftig zu blühen! Damit meine ich nicht etwa Blumen sondern vor allem Bäume wie Fichten und auch unsere Buchen! Dieses massenhafte blühen tritt ca. alle 7 Jahre auf. In der letzten Zeit scheint es sich aber zu häufen. Als Ursache sehen Naturkenner wie z.B. Andreas Kieling auch Stressfaktoren wie den Klimawandel! Denn die Trockenheit der letzten Jahre und die hohen Temperaturen, vor allem auch im Frühjahr sind Stress für die Bäume in unseren Wäldern. Das veranlasst die Bäume zu solchen "Pollenexplosionen". Das Motto: "Schnell reproduzieren, bevor das Ende naht".

Kennen Bäume die Wettervorhersage?

Was mich in diesem Zusammenhang verwundert, ausgerechnet diese Frühjahr ist ein besonders windiges. Dies bedeutet, die Pollen können hunderte km durch die Landschaft transportiert werden. Es macht auf mich den Eindruck als hätten die Bäume dies mit "einberechnet". Zumindest ist es ein denkwürdiger Zufall.

Für die Bäume ist dieses üppige Blühen ein Kraftakt und man kann nur hoffen, dass es bald ergiebigen Landregen und etwas Abkühlung gibt, damit sich die Bäume regenerieren können.

Leuchtendes Hellgrün

Doch kommen wir nun zum unbeschreiblichen Frühjahrsgrün der Buchenblätter. Für mich ist dieses Grün das Symbol schlechthin für die Farbe des Waldes im Frühling. Man hat förmlich das Gefühl als würden diese Blätter aktiv leuchten. Dieses Grün wirkt auf mich so intensiv, dass ich am liebsten den Wald nicht mehr verlassen möchte.

Buchenblätter
Buchenblätter

Warum ich diesen Buchenwald ausgewählt habe

Jetzt im Frühling wird es deutlich warum ich diesen Buchenwald für meine kleine Dokumentation ausgewählt habe. Es handelt sich um einen sehr lichten Wald, in dem man den Eindruck hat als würde er auf einer Waldwiese wachsen. Am Boden findet sich dieses jetzt wunderschön blühende Gras (Simse?).

Waldsimse
Waldsimse

Aber auch Blumen finden sich auf der "Buchenwaldwiese".

Sternmiere
Sternmiere