jetzt ist der letzte Beitrag auf meinem Blog schon wieder einige Monate her. Leider fehlt doch oft die Zeit Themen angemessen aufbereitet hier zu veröffentlichen. Daher habe ich mich entschieden, meine Aktivitäten für den Natur- Umwelt- und Klimaschutz auf Sozialmedia zu verlagern. Wer regelmäßig neues zu diesen Themen inclusive wichtigen Petitionen zum Mitmachen! lesen möchte, findet diese auf:
Hier auf dem Blog geht es dafür mit kurzen Berichten zu meinen Wanderungen oder vielleicht auch wieder einer Radtour weiter. In der Zwischenzeit veröffentliche ich aber hier meine neusten Fotos! Seid gespannt…
Ein kleiner Vorgeschmack:
Baum im Winter mit Rauhreif
Bäume ohne Laub im Winter haben etwas mystisches. Dieses Foto entstand auf meiner alljährlichen Wanderung „zwischen den Jahren“.
Dieser Artikel ist angeheftet. Der neuste Artikel befindet sich direkt unterhalb:
Ich bin seit einigen Jahren Mitglied im Förderverein Naturpark Schönbuch. Beim schriftlichen Beschlussverfahren zur Mitgliederversammlung wurde nach Ideen für die Zukunft des Naturparks sowie Kritik und Lob gefragt. Dieser Aufforderung komme ich gern nach:
Es gibt jedes Jahr ein sehr engagiertes Veranstaltungsprogramm des Naturparks. Dabei wird eine große Vielfalt für alle Altersklassen angeboten. Diese Veranstaltungen sind auch eine gute Werbung für den Wald und den Naturpark. Von den 140 Veranstaltungen, die ich in diesem Jahr gezählt habe, gibt es aber nur eine einzige mit dem Thema Klimawandel.
Ich vermisse jegliche Maßnahmen zur Anpassung des Naturparks an den Klimawandel!
Daher versuche ich hier beispielhaft zu erläutern, was sich aus meiner Sicht in Zukunft tun müsste um den Naturpark fit für den Klimawandel zu machen. Dies lässt sich auch auf andere Wälder übertragen:
Lichtstess oder Trockenschäden bei Buchen?
Den Wald fit machen für den Klimawandel
Wir brauchen einen hitzeresistenten Naturpark! Ich meine, dass in den letzten Jahren genau das Gegenteil passiert ist, überall wird durch intensivere Durchforstung des Waldes immer mehr Licht und damit Wärme in den Wald gebracht! Das schädigt vor allem die Buchen. Offensichtlich denkt man dabei nur an den höheren Holzpreis der Eiche. Mehr Licht am Waldboden fördert dessen Erosion, dabei wird CO2 freigesetzt – so kann der Wald seine wichtige Funktion als Kohlenstoffspeicher immer weniger wahrnehmen. (1)
Langfristige Nutzung der Ressource Holz
Aktuell haben wir eine Holzverknappung für Bauholz, auch hier könnte man ansetzten, indem man versucht, mehr auf den Verkauf langlebiger Holzprodukte zu setzten, z.B. für den Bausektor zu werben. Ich meine, es wäre immer noch besser Buchenholz für Paletten zu verwenden, als dieses in „Sekunden“ zu verbrennen, dazu ist es einfach viel zu wertvoll.
Und wie lange dauert es bis eine gefällte Buche wieder durch einen neu gewachsenen Baum ersetzt wird? 60 Jahre? Wir wollen aber 2045 klimaneutral werden, wie soll das zusammenpassen?
CO2 „Steuer“ auf Brennholz
Letztlich wird es keine andere Möglichkeit geben, als auf Brennholz genau wie auf fossile Brennstoffe einen CO2 Preis zu erheben. Dieser würde z.B. das Buchenholz sofort wertvoller machen. Genauso könnten Waldbesitzer aus dem CO2 Preis Ausgleichszahlungen bekommen, wenn diese auf eine Holzernte verzichten. Ich verstehe, dass man solche Maßnahmen nicht einfach von heute auf morgen umsetzen kann, aber es muss so schnell wie möglich der Weg dorthin eingeschlagen werden: Stichwort Planungssicherheit.
Wald wird ein immer wichtigerer Erholungsraum
Ebenso ist in der Coronapandemie deutlich geworden, dass „heimische“ Erholungsräume immens an Wichtigkeit zunehmen. Für mich ist der Erholungswert des Schönbuchs die letzten Jahre kontinuierlich gesunken, weil einfach immer mehr Wald der Säge zum Opfer fällt. Eine offene Parklandschaft ist nun mal kein Wald.
Ich verstehe auch, dass der Naturpark diese Maßnahmen nicht allein umsetzen kann, doch er könnte wenigstens Signale an die Waldbesitzer, also auch die Kommunen senden… Daher wünsche ich mir einen von der Holzwirtschaft unabhängigen Naturpark für die Bürger und deren Zukunft.
Damit aber kein falsches Bild entsteht:
Trotzdem bin ich mir sicher, dass alle, die heute am Naturpark arbeiten sicherlich auch seine Zukunft im Sinn haben. Daher möchte ich es nicht versäumen, all denen zu danken, die sich Tag täglich für diesen einsetzen, auch in ihrer Freizeit! Ohne diese Arbeit hätten wir heute vielleicht gar keinen Naturpark mehr. (Stichwort Landesflughafen…)
Daher bitte ich, die etwas harten Worte zu entschuldigen; sie entsprechen aber meiner Wahrnehmung. Daher sehe ich es als meine Pflicht an, mich hier auch kritisch zu äußern, in der Hoffnung für den Naturpark und dessen Nutznießer, also uns alle, etwas positives zu bewirken. - Danke für Ihre Zeit den Artikel zu lesen.
Einen ganz andern Eindruck kann man gewinnen, wenn man die Regale der Lebensmitteldiscounter durchforstet. Dort sind gerade Verpackungen von Bio-Produkten aus Papier. Zudem suggeriert ein „rustikales“ Design in Naturfarben besonders umweltfreundlich zu sein.
Auch finden sich recht groß Hinweise wie „Diese Verpackung ist zu 100% recyclebar“ oder auch das FSC Siegel. All diese Maßnahmen sollen den Verbraucher beruhigen.
Was sind die Fakten?
Schaut man sich das FSC Siegel genauer an, sieht man den Zusatz FSC-Mix. Dies bedeutet, es müssen nur wenige Prozent von „nachhaltig“ produziertem Papier verwendet werden, um dieses Siegel zu erhalten. Tests haben ergeben, dass Hölzer aus sog. nachhaltiger Forstwirtschaft oft nicht besser als aus konventioneller Forstwirtschaft sind.
Zum Recycling muss man sagen, dies ist eine „Lösung“ aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Unser Problem heute ist, dass wir von allem zu viel verbrauchen. Zum Papierverbrauch muss man wissen, dass besonders in Deutschland riesige Mengen Holz verbraucht werden, welches zum großen Teil importiert wird.
Ein Beispiel: Einer der größten „Zulieferer“ ist die scandinavische Papierindustrie. Hier weiß man seit langem, dass unser Papierkonsum direkt nordische Wälder vernichtet. Diese Wälder wurden Jahrhunderte lang von Samen für ihre Rentiere genutzt. Wurden die Wälder durch Kahlschlag „abgeerntet“, so sind diese Flächen für die Rentiere nutzlos; sie wandern einfach darüber hinweg.
Also was können wir tun?
„And the Winner is“: Mehrwegverpackung
So sehen Gewinner aus:
Mehrweg
Ich höre schon die ersten Kommentare: „Aber Glas ist schwer und benötigt daher viel Energie beim Transport!“
Ja, das ist richtig. Aber: Dies lässt sich ganz einfach lösen, indem man regionale Produkte kauft. Denn ein Liter Milch in Mehrwegverpackung mehrere hundert Kilometer transportiert, benötigt das Mehrfache an Transportenergie als das Milchglas der Molkerei aus der Region! Dieses Problem lässt sich also lösen.
Weitere Lösungsansätze sind die Verwendung von Mehrwegtaschen beim Kauf von Obst und Gemüse. Blumenkohl braucht z.B. gar keine Verpackung. Oder Wurst und Käse direkt an der Theke kaufen und in der mitgebrachten Dose transportieren.
Ich persönlich verzichte schon lange auf aufwendig verpackte Lebensmittel, besonders in Doppelverpackungen aus Kunststoffschale plus Kunststofffolienumhüllung. (Schon das Wort in ein Unding.)
Man muss aber auch den Herstellern klar sagen: Wir akzeptieren keine Mogelpackungen mehr! Ein Beispiel: Viele Produkte werden in zu großen Folienverpackungen angeboten. Dem Verbraucher soll ein große Menge des Produkts vorgetäuscht werden. In manche Verpackungen könnte man fast die doppelte Menge verpacken!
Folienverpackung
Hier ein Beispiel einer Folienverpackung ohne Umkarton und Befüllung immerhin zu 80 oder 90%.
Also jeder kann etwas tun und wir können heute damit anfangen! Die Mitwelt wird es uns danken.
Petition gegen die Subventionierung der Holzverbrennung
Mich erreicht dieser Tage der Aufruf zur Unterzeichnung einer Petition zur Rettung der Wälder Europas. Hier wird beschrieben, was ich in den lezten Jahren auf meinen Wanderungen und auch in "meinem Revier" im Schönbuch immer wieder festgestellt habe. Der Holzeinschlag nimmt massiv zu! Das kann so nicht weitergehen, insbesondere darf die Verbrennung von Holz nicht weiter subventioniert werden.
Zitat: Jetzt ist es an der Zeit, EU Politikern ganz klar zu sagen: Das Verbrennen von Holz zu Zwecken der Energiegewinnung ist eine Katastrophe für Wälder und das Klima und nicht das, was wir uns unter „erneuerbare Energien“ vorstellen.
Über folgenden Link könnt Ihr an der Petition teilnehmen:
"Vor kurzem wollte ich einen Spaziergang in dem Wald machen, den ich aus meiner Kindheit kenne, in der Nähe des Hauses meiner Großeltern. Aber was ich als friedliche, grüne Oase in Erinnerung hatte, sah schrecklich aus. Über weite Strecken waren nur kahle Baumstümpfe übrig. Zuvor vollkommen gesunde Bäume waren zu Hunderten gefällt worden. Mir war zum Weinen zumute."
Meine Kollegin Monika hat mir diese Geschichte erzählt, und sie ist nicht allein. Europas Wälder verschwinden in einem Rekord-Tempo, das wir seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben. [1] Es ist ein Geschäftsmodell geworden, die Wälder abzuholzen und zu verbrennen. Die EU nennt das: "grüne Energie". Und wir unterstützen dieses Geschäft sogar mit unseren Steuergeldern!
Aber es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer: Gerade jetzt prüft die EU, wie sie das Gesetz ändern kann. Geprüft wird, was als grüne Energie zählt und EU-Subventionen erhalten kann. Dies ist unsere Chance, Energiegewinnung, die auf Abholzung beruht, auszuschließen. [2]
Es ist klar, dass sich die größten Firmen einmischen werden. Lassen Sie uns zusammen dafür sorgen, dass die EU auch auf unsere Stimmen aus ganz Europa hört.
In der gesamten EU sind die Subventionen, die diese Industrie vom Staat erhält, enorm und wachsen weiter. In Deutschland zum Beispiel hat sie sich 2017 die Taschen mit über 1,7 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern gefüllt: Das sind 20.000 Euro pro Bundesbürger. [3]
Und es sind nicht nur die Wälder der EU, die darunter leiden. Die EU importiert immer mehr Holz aus den USA, Kanada, Russland, der Ukraine und sogar Brasilien, um es in der EU zu verbrennen. [4] Einer der führenden Klimatologen der Welt, Prof. Bill Moomaw, fasst zusammen: "Ich kann nicht verstehen, wie diese Politik zustande kam, es sei denn, man stellt fest, dass es eine totale Vereinnahmung der Regierung durch die Forstprodukte-Industrie gab." [5]
Selten kann eine kleine Änderung der Regeln so viel für die Zukunft unseres Planeten bedeuten. Wir können unsere Wälder retten, indem wir einfach Bäume von der Liste der "grünen" Energiequellen streichen - also lassen Sie uns Druck auf die EU ausüben, genau das zu tun.
WeMove Europe-Aktive haben sich schon früher zusammengetan, um Wälder zu retten. Wir waren in Rumänien, Bulgarien und Polen - und wir waren erfolgreich! [6] Jetzt haben wir die Chance, uns für alle Wälder in Europa und weit darüber hinaus einzusetzen.
Vielen Dank!
Annemarie Botzki (Berlin) Virginia López Calvo (Madrid) Marta Tycner (Warschau) Alexandre Naulot (Marseille) Giulio Carini (Rom) für das gesamte WeMove.EU-Team
PS: Das Verbrennen von Bäumen hat auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Holzverbrennung ist eine Hauptquelle für Luftverschmutzung, der in der EU bereits über 1.000 Menschen pro Tag zum Opfer fallen. [7]
Referenzen: [1] Für mehr Informationen lesen Sie die Ergebnisse im Fachmagazin "Nature": Im Zeitraum zwischen 2016 und 2018 stieg die “geerntete” Waldfläche in Europa im Vergleich zum Zeitraum von 2011 bis 2015 von 0,76 Millionen Hektar auf 1,13 Millionen Hektar - das ist fast 50 Prozent mehr. https://www.nature.com/articles/d41586-020-01848-x Und: https://www.nature.com/articles/s41586-020-2438-y [2] https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12553-EU-renewable-energy-rules-review/public-consultation [3] Bericht im Detail: https://www.nrdc.org/sites/default/files/burnout-eu-clean-energy-policies-forest-destruction-ip.pdf [4] Aktueller Artikel: https://news.mongabay.com/2020/08/are-forests-the-new-coal-global-alarm-sounds-as-biomass-burning-surges/ und ein detaillierter Bericht: https://ec.europa.eu/energy/sites/ener/files/documents/biosustain_report_final.pdf [5] https://www.vox.com/science-and-health/2019/3/4/18216045/renewable-energy-wood-pellets-biomass [6] Rumänien: https://you.wemove.eu/campaigns/rumanien-retten-sie-die-letzten-grossen-urwalder-europas, Bulgarien: https://act.wemove.eu/campaigns/bewahrt-kresna-gorge, Polen: https://act.wemove.eu/campaigns/wald-verteidigen [7] https://op.europa.eu/webpub/eca/special-reports/air-quality-23-2018/en/
Nach einer kompletten Überarbeitung der Doku über die erste Wanderwoche, von Oberviechtach bis Bayerisch Eisenstein auf dem Goldsteig, sind die Videos auf YouTube wieder online.
Am einfachsten ist die ganze Wanderwoche über die Playlist zu erreichen.
Ich wünsche Euch viel Freude beim Zuschauen und Zuhören.
Dieser Link führt zur Golsteig Playlist auf meinem YouTube Kanal.
In einer Sondersitzung des Horber Gemeinderates wurde nach fast 6-stündiger Beratung um Mitternacht darüber abgestimmt, die Planungen für das Gewerbegebiet Ahldorf zu beenden. Und tatsächlich, das fast Undenkbare wurde Wirklichkeit: Die Planung wird endgültig eingestellt!
Bürgerinitiative lohnt sich
Das ist sicherlich dem mehrjährigen Engagement der Bürgerinitiative „BI-Hau“ und der daraus entstandenen BiM (Bürger im Mittelpunkt) zu verdanken. Diese wurde auf Anhieb mit 4 Sitzen in den Gemeinderat gewählt. Aber auch quer durch alle Fraktionen hat man erkannt, dass es mit dem Flächenverbrauch so nicht weitergehen kann. So wurde mit 16:8 Stimmen die Planung für das Gewerbegebiet gestoppt.
Demonstration vor Hohenberghalle
Die Natur als Gewinner
Für die Ahldorfer ist damit ein wichtiger Teil ihres Naherholungsgebietes gesichert, in dem sich auch eine Grillhütte befindet. Der klare Gewinner ist der Ahldorfer Wald mit bis zu 200 Jahre alten Stieleichen, aber auch die Wiesen und Felder und vor allem die Tierwelt profitieren davon:
Amphibien: Erdkröte, Blindschleiche und Teichmolch, Reptilien: Zauneidechse, Säugetiere: Fledermaus und Haselmaus, Vögel: Feldlerche, Goldammer und Grauammer! Um nur einige wenige zu nennen.
Herzlichen Dank an alle Aktiven!
Hiermit möchte ich einen Dank aussprechen, an die BI „Hau und Holzwiese“, BiM = Bürger im Mittelpunkt, aber auch an alle Gemeinderäte, die z.B. bis spät in die Nacht für uns an Gemeinderatssitzungen teilnehmen, um unsere Interessen zu vertreten!
Sondersitzung des Gemeinderats
Entwicklung für die Zukunft und nicht nur „Verweigerung“
Wichtig zu erwähnen ist auch, dass von Gemeinderäten immer wieder betont wurde: Es geht nicht nur um die Verweigerung von Gewerbeflächen, sondern auch um die Entwicklung neuer Ideen für die Zukunft. Wie kann man Flächen effektiver nutzen? z.B. Bau von mehrstöckigen Gewerbegebäuden. Angesichts von stark zunehmenden „Homeoffice Arbeitern“ wird die ständige Fahrt zur Arbeit (Stichwort Auspendler) zukünftig weniger sein und vielleicht noch weniger werden. Das eröffnet neue Chancen für Orte, die bisher oft als Schlafstätte genutzt wurden.
Strecke ca. 20 km,
670
m im Aufstieg, 410 m im Abstieg
Gewandert
am 23.09.2018
Am
2 . Wandertag meiner Herbsttour auf dem Albsteig wartet gleiche eine
kleine Herausforderung auf mich. Die Wettervorhersage meldet für die
Kammlagen der Alb für den Nachmittag Sturmböen mit
Windgeschwindigkeiten bis 95 km/h. Da mir die Gefahr einer Verletzung
durch herabstürzende Äste im Wald zu groß ist, beschließe ich die
Etappe zügig „durchzuwandern“ um möglichst schon um 15 Uhr mein
Quartier am Stahlecker Hof zu erreichen.
Aktuell läuft eine Fernsehserie im SWR unter dem Titel „Der mit dem Wald spricht“. Dabei unternimmt Peter Wohlleben jeweils mit zwei prominenten eine kleine 2 Tages Wanderung, mit einer Übernachtung im Wald. Ich konnte kaum glauben, dass er dabei auch den Schönbuch besucht. Eine weitere Überraschung: Peter Wohlleben hat in Rottenburg (Das ganz nah beim Schönbuch liegt.) studiert und kennt daher den Schönbuch aus seiner Studienzeit.
Selten war in den Medien das Thema Wald so präsent wie seit dem Protest um den Hambacher Forst. Da sehe ich es geradezu als mein Pflicht an, als „Wald und Outdoor“ ein paar Worte dazu zu sagen.
Schon lange geht es nicht mehr nur um den Wald, das Thema ist zum Politikum, Rechtsstreit und zum Richtungskampf um unsere zukünftige Energieversorgung geworden.
Aber zunächst möchte ich nur den Wald betrachten. Ich habe den Hambacher Forst noch nie selbst besucht, kann mir aber durch die Beschreibungen und die Bilder, die ich gesehen habe ein ungefähres Bild des Waldes machen. ...weiterlesen "Hambacher Forst"
Ein außergewöhnlich trockener Sommer macht noch keine Klimaänderung, aber er zeigt uns wie schnell sich alles ändern kann. Besonders in der Landwirtschaft hat es in manchen Gebieten dramatische Folgen und hohe Ernteausfälle. Man kann sich vorstellen welche Auswirkungen es hätte wenn wir solches Extremwetter mehrere Jahre hintereinander hätten. Wissenschaftler sagen voraus, dass wir z.B. in Süddeutschland schon in wenigen Jahrzehnten statt bisher durchschnittlich einem Trockenmonat bereits 3 Trockenmonate haben werden.
Und wie sieht es im Wald aus?
Ich habe auf YouTube einen interessanten Bericht gefunden, der zeigt, dass die Trockenheit in einem naturnahen Wald viel weniger dramatische Auswirkungen hat als in einem intensiv genutzten "Forstwald".
Ich meine eine Umgestaltung unserer Wälder in extensiv bewirtschaftete, naturnahe Waldlandschaften, ist angesichts des drohenden Klimawandels dringend geboten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Staatsforst von Lübeck mit seinem wie ich finde sehr weisen und umsichtigen Förster(n).