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Ich bin seit einigen Jahren Mitglied im Förderverein Naturpark Schönbuch. Beim schriftlichen Beschlussverfahren zur Mitgliederversammlung wurde nach Ideen für die Zukunft des Naturparks sowie Kritik und Lob gefragt. Dieser Aufforderung komme ich gern nach:

Es gibt jedes Jahr ein sehr engagiertes Veranstaltungsprogramm des Naturparks. Dabei wird eine große Vielfalt für alle Altersklassen angeboten. Diese Veranstaltungen sind auch eine gute Werbung für den Wald und den Naturpark. Von den 140 Veranstaltungen, die ich in diesem Jahr gezählt habe, gibt es aber nur eine einzige mit dem Thema Klimawandel.

Ich vermisse jegliche Maßnahmen zur Anpassung des Naturparks an den Klimawandel!

Daher versuche ich hier beispielhaft zu erläutern, was sich aus meiner Sicht in Zukunft tun müsste um den Naturpark fit für den Klimawandel zu machen. Dies lässt sich auch auf andere Wälder übertragen:

Lichtstess oder Trockenschäden bei Buchen?
Lichtstess oder Trockenschäden bei Buchen?

Den Wald fit machen für den Klimawandel

Wir brauchen einen hitzeresistenten Naturpark! Ich meine, dass in den letzten Jahren genau das Gegenteil passiert ist, überall wird durch intensivere Durchforstung des Waldes immer mehr Licht und damit Wärme in den Wald gebracht! Das schädigt vor allem die Buchen. Offensichtlich denkt man dabei nur an den höheren Holzpreis der Eiche. Mehr Licht am Waldboden fördert dessen Erosion, dabei wird CO2 freigesetzt – so kann der Wald seine wichtige Funktion als Kohlenstoffspeicher immer weniger wahrnehmen. (1)

Langfristige Nutzung der Ressource Holz

Aktuell haben wir eine Holzverknappung für Bauholz, auch hier könnte man ansetzten, indem man versucht, mehr auf den Verkauf langlebiger Holzprodukte zu setzten, z.B. für den Bausektor zu werben. Ich meine, es wäre immer noch besser Buchenholz für Paletten zu verwenden, als dieses in „Sekunden“ zu verbrennen, dazu ist es einfach viel zu wertvoll.

Und wie lange dauert es bis eine gefällte Buche wieder durch einen neu gewachsenen Baum ersetzt wird? 60 Jahre? Wir wollen aber 2045 klimaneutral werden, wie soll das zusammenpassen?

CO2 „Steuer“ auf Brennholz

Letztlich wird es keine andere Möglichkeit geben, als auf Brennholz genau wie auf fossile Brennstoffe einen CO2 Preis zu erheben. Dieser würde z.B. das Buchenholz sofort wertvoller machen. Genauso könnten Waldbesitzer aus dem CO2 Preis Ausgleichszahlungen bekommen, wenn diese auf eine Holzernte verzichten. Ich verstehe, dass man solche Maßnahmen nicht einfach von heute auf morgen umsetzen kann, aber es muss so schnell wie möglich der Weg dorthin eingeschlagen werden: Stichwort Planungssicherheit.

Wald wird ein immer wichtigerer Erholungsraum

Ebenso ist in der Coronapandemie deutlich geworden, dass „heimische“ Erholungsräume immens an Wichtigkeit zunehmen. Für mich ist der Erholungswert des Schönbuchs die letzten Jahre kontinuierlich gesunken, weil einfach immer mehr Wald der Säge zum Opfer fällt. Eine offene Parklandschaft ist nun mal kein Wald.

Ich verstehe auch, dass der Naturpark diese Maßnahmen nicht allein umsetzen kann, doch er könnte wenigstens Signale an die Waldbesitzer, also auch die Kommunen senden… Daher wünsche ich mir einen von der Holzwirtschaft unabhängigen Naturpark für die Bürger und deren Zukunft.

Damit aber kein falsches Bild entsteht:

Trotzdem bin ich mir sicher, dass alle, die heute am Naturpark arbeiten sicherlich auch seine Zukunft im Sinn haben. Daher möchte ich es nicht versäumen, all denen zu danken, die sich Tag täglich für diesen einsetzen, auch in ihrer Freizeit! Ohne diese Arbeit hätten wir heute vielleicht gar keinen Naturpark mehr. (Stichwort Landesflughafen…)

Daher bitte ich, die etwas harten Worte zu entschuldigen; sie entsprechen aber meiner Wahrnehmung. Daher sehe ich es als meine Pflicht an, mich hier auch kritisch zu äußern, in der Hoffnung für den Naturpark und dessen Nutznießer, also uns alle, etwas positives zu bewirken. - Danke für Ihre Zeit den Artikel zu lesen.

(1) Letter Regarding Use of Forests for Bioenergy: https://www.klimareporter.de/energiewende/energie-aus-holz-ist-kein-klimaschutz

Um die Antwort vorwegzunehmen, keine von beiden.

Einen ganz andern Eindruck kann man gewinnen, wenn man die Regale der Lebensmitteldiscounter durchforstet. Dort sind gerade Verpackungen von Bio-Produkten aus Papier. Zudem suggeriert ein „rustikales“ Design in Naturfarben besonders umweltfreundlich zu sein.

Auch finden sich recht groß Hinweise wie „Diese Verpackung ist zu 100% recyclebar“ oder auch das FSC Siegel. All diese Maßnahmen sollen den Verbraucher beruhigen.

Was sind die Fakten?

Schaut man sich das FSC Siegel genauer an, sieht man den Zusatz FSC-Mix. Dies bedeutet, es müssen nur wenige Prozent von „nachhaltig“ produziertem Papier verwendet werden, um dieses Siegel zu erhalten. Tests haben ergeben, dass Hölzer aus sog. nachhaltiger Forstwirtschaft oft nicht besser als aus konventioneller Forstwirtschaft sind.

Zum Recycling muss man sagen, dies ist eine „Lösung“ aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Unser Problem heute ist, dass wir von allem zu viel verbrauchen. Zum Papierverbrauch muss man wissen, dass besonders in Deutschland riesige Mengen Holz verbraucht werden, welches zum großen Teil importiert wird.

Ein Beispiel: Einer der größten „Zulieferer“ ist die scandinavische Papierindustrie. Hier weiß man seit langem, dass unser Papierkonsum direkt nordische Wälder vernichtet. Diese Wälder wurden Jahrhunderte lang von Samen für ihre Rentiere genutzt. Wurden die Wälder durch Kahlschlag „abgeerntet“, so sind diese Flächen für die Rentiere nutzlos; sie wandern einfach darüber hinweg.

Also was können wir tun?

„And the Winner is“: Mehrwegverpackung

So sehen Gewinner aus:

Mehrweg
Mehrweg

Ich höre schon die ersten Kommentare: „Aber Glas ist schwer und benötigt daher viel Energie beim Transport!“

Ja, das ist richtig. Aber: Dies lässt sich ganz einfach lösen, indem man regionale Produkte kauft. Denn ein Liter Milch in Mehrwegverpackung mehrere hundert Kilometer transportiert, benötigt das Mehrfache an Transportenergie als das Milchglas der Molkerei aus der Region! Dieses Problem lässt sich also lösen.

Weitere Lösungsansätze sind die Verwendung von Mehrwegtaschen beim Kauf von Obst und Gemüse. Blumenkohl braucht z.B. gar keine Verpackung. Oder Wurst und Käse direkt an der Theke kaufen und in der mitgebrachten Dose transportieren.

Ich persönlich verzichte schon lange auf aufwendig verpackte Lebensmittel, besonders in Doppelverpackungen aus Kunststoffschale plus Kunststofffolienumhüllung. (Schon das Wort in ein Unding.)

Man muss aber auch den Herstellern klar sagen: Wir akzeptieren keine Mogelpackungen mehr! Ein Beispiel: Viele Produkte werden in zu großen Folienverpackungen angeboten. Dem Verbraucher soll ein große Menge des Produkts vorgetäuscht werden. In manche Verpackungen könnte man fast die doppelte Menge verpacken!

Folienverpackung
Folienverpackung

Hier ein Beispiel einer Folienverpackung ohne Umkarton und Befüllung immerhin zu 80 oder 90%.

Also jeder kann etwas tun und wir können heute damit anfangen! Die Mitwelt wird es uns danken.

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Petition gehen die Subventionierung der Holzvebrennung
Petition gegen die Subventionierung der Holzverbrennung

Mich erreicht dieser Tage der Aufruf zur Unterzeichnung einer Petition zur Rettung der Wälder Europas. Hier wird beschrieben, was ich in den lezten Jahren auf meinen Wanderungen und auch in "meinem Revier" im Schönbuch immer wieder festgestellt habe. Der Holzeinschlag nimmt massiv zu! Das kann so nicht weitergehen, insbesondere darf die Verbrennung von Holz nicht weiter subventioniert werden.

Zitat: Jetzt ist es an der Zeit, EU Politikern ganz klar zu sagen: Das Verbrennen von Holz zu Zwecken der Energiegewinnung ist eine Katastrophe für Wälder und das Klima und nicht das, was wir uns unter „erneuerbare Energien“ vorstellen.

Über folgenden Link könnt Ihr an der Petition teilnehmen:

Die EU muss Wälder schützen, statt sie für die Energiegewinnung zu verbrennen. (wemove.eu)

Hier der Wortlauf des Aufrufs:

Hallo Bernhard Huber,

"Vor kurzem wollte ich einen Spaziergang in dem Wald machen, den ich aus meiner Kindheit kenne, in der Nähe des Hauses meiner Großeltern. Aber was ich als friedliche, grüne Oase in Erinnerung hatte, sah schrecklich aus. Über weite Strecken waren nur kahle Baumstümpfe übrig. Zuvor vollkommen gesunde Bäume waren zu Hunderten gefällt worden. Mir war zum Weinen zumute."

Meine Kollegin Monika hat mir diese Geschichte erzählt, und sie ist nicht allein. Europas Wälder verschwinden in einem Rekord-Tempo, das wir seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben. [1] Es ist ein Geschäftsmodell geworden, die Wälder abzuholzen und zu verbrennen. Die EU nennt das: "grüne Energie". Und wir unterstützen dieses Geschäft sogar mit unseren Steuergeldern!

Aber es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer: Gerade jetzt prüft die EU, wie sie das Gesetz ändern kann. Geprüft wird, was als grüne Energie zählt und EU-Subventionen erhalten kann. Dies ist unsere Chance, Energiegewinnung, die auf Abholzung beruht, auszuschließen. [2]

Es ist klar, dass sich die größten Firmen einmischen werden. Lassen Sie uns zusammen dafür sorgen, dass die EU auch auf unsere Stimmen aus ganz Europa hört.

In der gesamten EU sind die Subventionen, die diese Industrie vom Staat erhält, enorm und wachsen weiter. In Deutschland zum Beispiel hat sie sich 2017 die Taschen mit über 1,7 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern gefüllt: Das sind 20.000 Euro pro Bundesbürger. [3]

Und es sind nicht nur die Wälder der EU, die darunter leiden. Die EU importiert immer mehr Holz aus den USA, Kanada, Russland, der Ukraine und sogar Brasilien, um es in der EU zu verbrennen. [4] Einer der führenden Klimatologen der Welt, Prof. Bill Moomaw, fasst zusammen: "Ich kann nicht verstehen, wie diese Politik zustande kam, es sei denn, man stellt fest, dass es eine totale Vereinnahmung der Regierung durch die Forstprodukte-Industrie gab." [5]

Selten kann eine kleine Änderung der Regeln so viel für die Zukunft unseres Planeten bedeuten. Wir können unsere Wälder retten, indem wir einfach Bäume von der Liste der "grünen" Energiequellen streichen - also lassen Sie uns Druck auf die EU ausüben, genau das zu tun.

WeMove Europe-Aktive haben sich schon früher zusammengetan, um Wälder zu retten. Wir waren in Rumänien, Bulgarien und Polen - und wir waren erfolgreich! [6] Jetzt haben wir die Chance, uns für alle Wälder in Europa und weit darüber hinaus einzusetzen.

Vielen Dank!

Annemarie Botzki (Berlin)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Alexandre Naulot (Marseille)
Giulio Carini (Rom)
für das gesamte WeMove.EU-Team

PS: Das Verbrennen von Bäumen hat auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Holzverbrennung ist eine Hauptquelle für Luftverschmutzung, der in der EU bereits über 1.000 Menschen pro Tag zum Opfer fallen. [7]

Referenzen:
[1] Für mehr Informationen lesen Sie die Ergebnisse im Fachmagazin "Nature": Im Zeitraum zwischen 2016 und 2018 stieg die “geerntete” Waldfläche in Europa im Vergleich zum Zeitraum von 2011 bis 2015 von 0,76 Millionen Hektar auf 1,13 Millionen Hektar - das ist fast 50 Prozent mehr.
https://www.nature.com/articles/d41586-020-01848-x
Und:
https://www.nature.com/articles/s41586-020-2438-y
[2] https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12553-EU-renewable-energy-rules-review/public-consultation
[3] Bericht im Detail:
https://www.nrdc.org/sites/default/files/burnout-eu-clean-energy-policies-forest-destruction-ip.pdf
[4] Aktueller Artikel: https://news.mongabay.com/2020/08/are-forests-the-new-coal-global-alarm-sounds-as-biomass-burning-surges/ und ein detaillierter Bericht:
https://ec.europa.eu/energy/sites/ener/files/documents/biosustain_report_final.pdf
[5] https://www.vox.com/science-and-health/2019/3/4/18216045/renewable-energy-wood-pellets-biomass
[6] Rumänien: https://you.wemove.eu/campaigns/rumanien-retten-sie-die-letzten-grossen-urwalder-europas, Bulgarien:
https://act.wemove.eu/campaigns/bewahrt-kresna-gorge, Polen: https://act.wemove.eu/campaigns/wald-verteidigen
[7] https://op.europa.eu/webpub/eca/special-reports/air-quality-23-2018/en/

Nach einer kompletten Überarbeitung der Doku über die erste Wanderwoche, von Oberviechtach bis Bayerisch Eisenstein auf dem Goldsteig, sind die Videos auf YouTube wieder online.

Am einfachsten ist die ganze Wanderwoche über die Playlist zu erreichen.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Zuschauen und Zuhören.

Dieser Link führt zur Golsteig Playlist auf meinem YouTube Kanal.

https://www.youtube.com/playlist?list=PL_TJ0N9PAYfM4jWdUDTogwYSiZ-I7fsgD

Goldsteig 13N
Goldsteig 13N

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In einer Sondersitzung des Horber Gemeinderates wurde nach fast 6-stündiger Beratung um Mitternacht darüber abgestimmt, die Planungen für das Gewerbegebiet Ahldorf zu beenden. Und tatsächlich, das fast Undenkbare wurde Wirklichkeit: Die Planung wird endgültig eingestellt!

Bürgerinitiative lohnt sich

Das ist sicherlich dem mehrjährigen Engagement der Bürgerinitiative „BI-Hau“ und der daraus entstandenen BiM (Bürger im Mittelpunkt) zu verdanken. Diese wurde auf Anhieb mit 4 Sitzen in den Gemeinderat gewählt. Aber auch quer durch alle Fraktionen hat man erkannt, dass es mit dem Flächenverbrauch so nicht weitergehen kann. So wurde mit 16:8 Stimmen die Planung für das Gewerbegebiet gestoppt.

Demonstration vor Hohenberghalle
Demonstration vor Hohenberghalle

Die Natur als Gewinner

Für die Ahldorfer ist damit ein wichtiger Teil ihres Naherholungsgebietes gesichert, in dem sich auch eine Grillhütte befindet. Der klare Gewinner ist der Ahldorfer Wald mit bis zu 200 Jahre alten Stieleichen, aber auch die Wiesen und Felder und vor allem die Tierwelt profitieren davon:

Amphibien: Erdkröte, Blindschleiche und Teichmolch, Reptilien: Zauneidechse, Säugetiere: Fledermaus und Haselmaus, Vögel: Feldlerche, Goldammer und Grauammer! Um nur einige wenige zu nennen.

Herzlichen Dank an alle Aktiven!

Hiermit möchte ich einen Dank aussprechen, an die BI „Hau und Holzwiese“, BiM = Bürger im Mittelpunkt, aber auch an alle Gemeinderäte, die z.B. bis spät in die Nacht für uns an Gemeinderatssitzungen teilnehmen, um unsere Interessen zu vertreten!

Sondersitzung des Gemeinderats
Sondersitzung des Gemeinderats

Entwicklung für die Zukunft und nicht nur „Verweigerung“

Wichtig zu erwähnen ist auch, dass von Gemeinderäten immer wieder betont wurde: Es geht nicht nur um die Verweigerung von Gewerbeflächen, sondern auch um die Entwicklung neuer Ideen für die Zukunft. Wie kann man Flächen effektiver nutzen? z.B. Bau von mehrstöckigen Gewerbegebäuden. Angesichts von stark zunehmenden „Homeoffice Arbeitern“ wird die ständige Fahrt zur Arbeit (Stichwort Auspendler) zukünftig weniger sein und vielleicht noch weniger werden. Das eröffnet neue Chancen für Orte, die bisher oft als Schlafstätte genutzt wurden.

Hau Luftaufnahme
Hau Luftaufnahme

Wie alles begann:

Werde Baumpate und rette den Ahldorfer Forst!

Website der BI Hau und Holzwiese:

www.bi-hau.de

Ein Zeichen setzen

Es war ein sehr bewegendes Gefühl, an diesem warmen Septembertag mit 10 000 Gleichgesinnter friedlich über die Straßen in Stuttgart zu marschieren, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Deutschlandweit haben sich über 1 Million Menschen am Klimastreik beteiligt. Das ist ein phantastisches Ergebnis. Herzlichen Dank an alle, die mit ihrem persönlichen Engagement dies möglich gemacht haben!

Wichtig beim Streik für den Klimaschutz sind nicht nur die Forderungen an die Politik, sondern auch der „gemeinschaftliche Effekt“, das Gefühl der großen Gemeinschaft. Ich hoffe, dieses Gefühl macht alle mehr bereit, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun.

Klimstreik in Stuttgart
Klimastreik in Stuttgart

Der Klimastreik muss weitergehen

Wie notwendig der Streik ist, hat sich schon kurz danach gezeigt, als die Maßnahmen des Klimakabinetts veröffentlicht wurden. Mit diesen Maßnahmen geht es genau so weiter wie die letzten 30 Jahre – ohne Effekt hin zu einer wesentlichen Reduzierung der CO2 Emission!

Zum Beispiel sollen Benzin und Diesel um 3 Cent verteuert werden; das ist eine Preisschwankung, die man heute an einem einzigen Tag erleben kann. Im Gegenzug wird die Pendlerpauschale angehoben. Soll das ein Anreiz für mehr Klimaschutz sein?

Ich habe den Eindruck, die Beschlüsse sollen die Klimaschützer beruhigen (Hurra, wir tun was.), aber alle, die es nicht interessiert, sollen bitte auch nicht belastet werden. - So kommen wir nicht weiter.

Marsch zum Schlossplatz
Marsch zum Schlossplatz

Klimaschutz muss sozial ausgewogen sein

Es ist notwendig, dass Klimaschutzmaßnahmen sozial ausgewogen sind, damit sich auch finanziell schlechter gestellte Mitbürger den Klimaschutz „leisten“ können. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass Menschen mit geringem Einkommen auch einen wesentlich kleineren CO2 Fußabdruck erzeugen. Denn ein wesentlicher Faktor der CO2 Emission ist Konsum und dafür fehlen der armen Bevölkerung schlicht die Mittel! Daher ist es mehr als gerecht, wenn wirtschaftlich schwächere Mitbürger beim Klimaschutz entlastet werden.

Der friedliche Marsch
Der friedliche Marsch

Falsche Bilder des Klimaschutzes

Immer wieder werden Bilder gezeichnet vom Verzicht auf Flugreisen, Autofahren, Fleischkonsum... und es wird so getan, als ginge es beim Klimaschutz nur darum. Dabei sehe ich solche Maßnahmen als letztes Mittel, wenn wir alle aktuellen technischen Möglichkeiten ausgeschöpft haben. Beispiel: Das Dämmen von Gebäuden hat nichts mit Verzicht zu tun, sondern bringt statt dessen einen Komfortgewinn und schont trotzdem das Klima. Anstatt Wärme mit Öl, Gas oder Holz zu erzeugen, müssen zukünftig Wärmepumpen zum Einsatz kommen. Wenn der Strom für die Wärmepumpen aus PV Anlagen auf dem Hausdach stammt, dann ist das ein wichtiger Beitrag zur CO2 Reduktion. Und wieder ein Beispiel für Klimaschutz ohne Verzicht. Weiterhin kann durch intelligenten Einsatz von energieeffizienten Geräten im Haushalt viel Strom eingespart werden. Ein 2- Personen-Haushalt kann 2000 kWh/a oder eben nur 1000 kWh/a Strom verbrauchen und das ohne nennenswerte Einbußen an Lebensqualität. Trotzdem wäre das eine Ersparnis um 50%. Wichtig dabei ist, dass wir heute beginnen und seien es nur kleine Schritte! Es geht nicht um einen Totalverzicht, sondern um eine Reduktion von CO2 um ca. 5% jährlich ab 2018 gerechnet. Und das möglichst in allen Bereichen wie Verkehr, Wohnen und Konsum.

Jeder nach seinen Möglichkeiten

Nicht jeder wird gleichviel zum Klimaschutz beitragen können und wollen. Das müssen wir akzeptieren und das darf die Gesellschaft nicht spalten. Es gibt Menschen (ich schließe mich ein,) denen fällt es leicht auf Dinge zu verzichten, ja, es macht ihnen sogar Freude! Anderen fällt Verzicht schwer und er wird als Verlust an Lebensqualität empfunden. Trotzdem können solche Menschen Maßnahmen wie oben beschrieben ergreifen! Wichtig ist, dass wir Unterschiede akzeptieren und erkennen, dass diese ein Teil des Lebens auf unserem Planeten sind! Die Natur ist vielfältig und das menschliche Leben ist es auch.

Fakten zum Klimaschutzprogramm 2030 des Klimakabinetts:

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/eckpunkte_klimaschutzprogramm_2030.pdf

Weitere Beiträge

https://wald-und-outdoor.de/klimastreik/

https://wald-und-outdoor.de/parentsforfuture/

https://wald-und-outdoor.de/der-pv-deckel-muss-weg/

Strecke ca. 20 km, 670 m im Aufstieg, 410 m im Abstieg

Gewandert am 23.09.2018

Am 2 . Wandertag meiner Herbsttour auf dem Albsteig wartet gleiche eine kleine Herausforderung auf mich. Die Wettervorhersage meldet für die Kammlagen der Alb für den Nachmittag Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis 95 km/h. Da mir die Gefahr einer Verletzung durch herabstürzende Äste im Wald zu groß ist, beschließe ich die Etappe zügig „durchzuwandern“ um möglichst schon um 15 Uhr mein Quartier am Stahlecker Hof zu erreichen.

Wie es mir dabei ergangen ist, seht Ihr in meinem Video: https://youtu.be/xCe_DvSfuTw

Dazu auch mein Blogartikel mit näheren Informationen zur Etappe: https://wald-und-outdoor.de/albsteig-etappe-9/

Albsteig Etappe 9 von Bad Urach nach Stahleck
Albsteig Etappe 9 von Bad Urach nach Stahleck

Musik von: https://filmmusic.io:

"Kathrin" by Sascha Ende ()

Licence: CC BY + (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de)

"Sinuswelle" by Sascha Ende ()

Licence: CC BY + (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de)

YouTube Audio Bibliothek:

Airline von Geographer

Karten und Höhenprofil: Open Street Map
OpenTopoMap (CC-BY-SA)

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Wie ich im Artikel „Der Stromverbrauch des Internet“ (1) gezeigt habe, ist der Stromverbrauch des Internets riesig. Allein in Deutschland verbraucht das Internet soviel Strom wie Berlin oder die gesamte Produktion des „Windstroms“ in Deutschland! (2)

Getreu nach dem Motto „Viel Kleinvieh macht auch Mist“ möchte ich auch auf meinem Blog und vor allem auf meinem YouTube Kanal den Stromverbrauch reduzieren.

Eine ganz neue Kanalidee

Daher habe ich mir überlegt, meinen YouTube Kanal zukünftig ähnlich wie eine Mediathek zu betreiben. Das bedeutet, die Videos sind nur noch für begrenzte Zeit online, z.B. vier Wochen. Zusätzlich werde ich aber zu meinen Wanderungen also den Westweg, Goldsteig, Albsteig aber auch im Schönbuch je ein „Trailervideo“ auf meinem Kanal zeigen.

Zusätzlich gibt mir das die Möglichkeit meine Videos in reduzierter Auflösung als HD720 statt bisher HD1024 hochzuladen. Das soll die Datenrate beim Streaming reduzieren und trägt dadurch auch zur Reduzierung des Strombedarfs bei. Viele Zuschauer werden davon nichts bemerken, wenn sie z.B. die Videos auf Mobilgeräten wie Handys anschauen.

Ein Vorbild zum sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen

Ich hoffe dadurch ein Vorbild für andere YouTube Kanäle zu geben. Daher werde ich noch ein kleines „Erklärvideo“ dazu veröffentlichen.

Links:

Mein YouTube Kanal: http://www.youtube.com/c/WaldOutdoor

(1) https://wald-und-outdoor.de/der-stromverbrauch-des-internet/

(2) Ein sehr guter Beitrag in der ZDF Mediathek (Bis 20.9.2019 abrufbar.) https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-stromfresser-internet-100.html

Von Owen nach Bad Urach

20 km, 520 m Aufstieg, 440 m Abstieg

Highlights:

Burg Teck, Brucker Fels, Keltisches Zangentor, Wilhelmsfels, Hohenneuffen, Hülbener Brille, Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Hülben, Bad Urach

Nach langer Pause gibt es wieder ein Wandervideo. Es zeigt den ersten Wandertag des 2. Teils meiner Albsteigtour im Herbst 2018. Obwohl der erste Abschnitt des Albsteigs schon einige Monate zurück lag, fühle ich mich gleich wieder "zuhause" auf dem Albsteig...

Ich wünsche Euch viel Freude beim Zuschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=zgaCLNTiM0c

Albsteig Etappe 8
Albsteig Etappe 8 von Owen nach Bad Urach

Alle Beiträge zum Albsteig: https://wald-und-outdoor.de/category/albsteig/

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Wie ich versuche, auf meinem Blog „Wald-und-Outdoor.de“ und auf meinem YouTube Kanal Energie zu sparen.

In meinem Blog Beitrag zu „Der Stromverbrauch des Internet“ https://wald-und-outdoor.de/der-stromverbrauch-des-internet/habe ich über den unglaublichen Stromverbrauch des Internets berichtet und dabei auch angekündigt, daraus Konsequenzen für meinen Blog und YouTube Kanal zu ziehen.

Die richtige „Form“ der Energie?

Wichtig für unsere Umwelt ist nicht nur Energie zu sparen, sondern auch die benötigte Energie möglichst umweltfreundlich zu erzeugen. Das bedeutet, auf fossile Energieträger zu verzichten. Mein Provider garantiert zum Beispiel seine Rechenzentren mit „Wasserstrom“ zu betreiben und trotzdem zahle ich für mein komplettes Web Paket im Monat gerade mal 3 EUR. Was ich mir aber von allen Providern wünschen würde, ist eine Art Energieausweis, wie man ihn von Elektrogeräten kennt. Damit könnte man sehen, wie effizient die Rechenzentren der Provider mit Energie umgehen.

...weiterlesen "Strom sparen auf meinem Blog und YouTube Kanal"