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Von Haidmühle bis Breitenberg

25 km, 7 Stunden, 760m Aufstieg und 890m Abstieg

Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück starten wir unsere Tour bei strahlend blauem Herbstwetter. Beim Lebensmittelladen gegenüber unserem Hotel kaufen wir noch Proviant. Dann geht es los Richtung Kreuzbach Wasserfälle. Auch hier müssen wir wieder einen Umweg wegen der Sturmschäden laufen, können die Wasserfälle aber von oben her erreichen. Das nächste Ziel ist der schön gelegene Waldsee. Hier wurde früher Wasser für die Holztrift gespeichert. An einer Quelle direkt am See kann ich meine Wasserflasche füllen.

Lupine

 

Wasserrad

Leider ist der Goldsteig direkt nach dem See schon wieder gesperrt und wir müssen uns den Weg zum Gipfel des Dreisesselberg zum Teil selbst suchen. Einige hundert Meter vor dem Gipfel kommt eine kahle Fläche die durch Windwurf (Kyrill) entstanden ist. Dafür ist der Blick aber frei zu den schönen Felsen, die dem Berg im Dreiländereck seinen Namen gegeben haben. Am Gipfel gibt es erst mal eine Mittagsrast. Dann müssen wir aber weiter, denn der größte Teil der Strecke liegt noch vor uns. Jetzt kommt eine über einstündige Strecke an der Hangkante entlang durch den lichten Bergwald. Dabei wechseln sich Steine, Wurzeln, aufgeweichter Boden und umgestürzte Bäume ab. Gegen Ende des Abschnittes kommt das Steinerne Meer, das sind große Granitblöcke, die sich aber recht gut begehen lassen. Schon freuen wir uns auf den fast 700 m tiefen Abstieg. Dieser ist aber wegen der vielen groben Steine sehr anstrengend. So müssen wir bis unten 2x eine Pause einlegen. Dabei passieren wir die Grenze zu Österreich. Auch hier gibt es wieder Warnschilder wegen der Sturmschäden, doch die großen Wege scheinen frei zu sein. Kurz bevor wir wieder die Grenze nach Deutschland erreichen kommt wieder ein schmaler Pfad. Dieser ist mit Sturmholz übersäht. Wir versuchen die umgestürzten Bäumen zu Umlaufen weil nur hier eine Brücke uns wieder über den Gegenbach zurück nach Deutschland bringt. Als wir uns endlich durch die vielen umgestürzten Bäume gekämpft haben sehen wir das die Brücke von umgestürzten Bäumen beschädigt ist. Jetzt können wir weder vor noch zurück. Es ist schon nach 18 Uhr und wir sollten uns beim Hotel melden. Durch den Bach geht es auch nicht so einfach, da er schnell fließt. Die Brücke hat ein an zwei Stellen gebrochenes Geländer und ein Loch im Boden das mit Brettern geflickt ist. Nachdem ich sehe, dass unter der Brücke sich zusätzlich noch dicke Baumstämme befinden, wage ich es auf allen Vieren unter den über der Brücke liegenden Bäumen durchzurobben. Lukas folgt mir. Überglücklich machen wir uns an die letzten Kilometer bis zum Gasthof, müssen hier aber wegen der Sturmschäden auf der Straße laufen. Nach dem Schock der Brückenüberquerung sind die Schmerzen in unseren Beinen und Füßen wie Weggeflogen. Glücklich erreichen wir kurz vor 19 Uhr den Breitenberger Hof.

Link zu meinem YouTube Video:

https://www.youtube.com/watch?v=ZXy9QKc7PJk

Von Phillpsreut nach Haidmühle

25 km, 7 Stunden Gehzeit, 520m Aufstieg, 670m Abstieg

Heute gibt es zuerst ein großes Problem zu lösen. Die Goldsteigetappe nach Haidmühle ist wegen Sturmschäden im Wald gesperrt. Als Alternative wird eine 12 km lange Tour entlang des E6 ausgeschildert. Aber auch auf dieser Tour soll es Sturmschäden geben. Da es aber auf der heutigen Tour einige interessante Highlights gibt entschließen wir uns trotzdem den eigentlichen Goldsteig zu laufen. Leider müssen wir wegen den Sturmschäden und den Forstarbeiten immer wieder Umwege laufen und der Weg ist sehr beschwerlich. Das erste Highlight des Tages ist die ehemalige Siedlung Leopoldsreut. Wir besichtigen das ehemalige Schulgebäude und die Kirche. Das sind die einzigen Gebäude die von dem Ort noch erhalten sind. Direkt hinter der Kirche gibt es einen Weg zu einem schönen Aussichtspunkt zurück zum Lusen. Dann geht es weiter Berg auf Richtung Haidel. Auf dem Haidel gibt es einen 30 m hohen Aussichtsturm den wir dann auch besteigen. Nachdem ich die Fernsicht gefilmt habe, geht der Weg weiter in Richtung der Wallfahrtskirche Kohlstattbrunn. Auf dem Weg zum Osterbachkanal müssen wir wieder einigen schweren Vollerntern ausweichen. Auf dem letzten Wegstück Richtung Haidmühle müssen wir wegen Sturmschäden auf die Straße ausweichen. Nach dem Weg durch einige Bauernhöfe erreichen wir in Haidmühle unser Ziel.

Bäume von Leopoldsreut
Blick ins Tal

 

Video zur Tour auf meinem YouTube Kanal:

https://www.youtube.com/watch?v=_ur9MTw95EU

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Vom Lusenschutzhaus nach Mauth und weiter bis Phillippsreut

22,5 km 7 Stunden Gehzeit 550 m Aufstieg und 900 m Abstieg

Um mit einer Wanderwoche auszukommen müssen wir heute zwei Etappen hinter einander laufen.
Um den Sonnenaufgang auf dem Lusen Gipfel zu fotografieren stehe ich bereits kurz nach 6:00 Uhr auf.

Sonnenaufgang Lusengipfel

Das Wetter ist viel besser als vorhergesagt und so kommt die Sonne immer wieder durch die Wolken. Es ist eine wunderbare Fernsicht und ich kann einige schöne Fotos und Videoaufnahmen machen. Nach dem Frühstück starten wir den über 600 m tiefen Abstieg bis Mauth. Es geht durch den schönen Herbstwald und teilweise über alte Almwiesen. Auch hier gibt es wieder große Flächen mit Totholz. Nach dem Abstieg erreichen wir den urigen Steinbach. Wir laufen an dem rauschenden und glasklaren Bach entlang Richtung Mauth. Hier haben wir endlich einmal wieder Gelegenheit eine kleine Mahlzeit am Mittag einzunehmen. Frisch gestärkt geht es weiter über schöne Wiesen. Dann geht es wieder bergauf zum Aussichtspunkt auf dem Almberg. Von der Alpe führt der Weg wieder durch Wald Richtung Philippsreut. Recht erschöpft aber zufrieden erreichen wir unser Quartier zum Pfenniggeiger.

Video auf meinem YouTube Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=OEyRxNHGdY8

Von Gfäll zum Lusenschutzhaus

18,5 km, 1090m Aufstieg, 710m Abstieg, Gehzeit: 6,5 Stunden

Wir starten mit dem Igelbus von Spiegelau der uns wieder bis Gfäll bringt. Dort startet der steile Aufstieg zum Waldschmidthaus. Der Aufstieg fällt uns leichter als der Abstieg am Abend zuvor. Es ist noch recht kalt aber uns wird bei dem steilen Aufstieg schnell warm. Weiter geht es am Waldschmidthaus vorbei hoch zum Großen Rachel. Leider ist es neblig und wir haben praktisch keine Fernsicht. Nach den Gipfelfotos machen wir uns an den steinigen Abstieg zum Rachelsee. Wir hören immer wieder in der Ferne das Röhren der Hirsche, denn jetzt Ende September ist die Brunft auf dem Höhepunkt. Der Weg zum See zieht sich länger als gedacht, doch zwischenzeitlich kommt immer wieder die Sonne durch und es gibt einige tolle Ausblicke auf den Karsee.
Unten am See haben wir eine tolle Herbststimmung und der schon leicht gelblich gefärbte Herbstwald spiegelt sich im dunklen Wasser des Sees. Jetzt geht es fast 2 Stunden durch Wald. Immer wieder wechseln schöne Buchenwälder mit Windwurfflächen auf denen auch der Borkenkäfer gewütet hat. Die kahlen Stämme am Boden wurden bewusst entrindet um dem Borkenkäfer die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Kurz vor dem Anstieg zum Lusen kommen wir am Teufelsloch vorbei. Dabei handelt es sich um eine Schlucht die mit Großen Granitfelsen bedeckt ist.

Es ist jetzt schon nach 16 Uhr und es liegt noch ein fast 300 m Aufstieg vor uns. Glücklicherweise geht es einen schönen Holzbohlenweg entlang. Dann folgt ein Stichweg zum Lusengipfel. Die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel führen dann über die sog. Himmelsleiter. Das ist eine Art natürliche Treppe aus Granitfelsen. Nach einem kurzen Gipfelfoto gehen wir weiter zum Schutzhaus, denn es ist schon kurz vor 18 Uhr und die Küche schließt um 19 Uhr. Wir müssen uns also beeilen wenn wir noch etwas warmes zu Essen haben wollen. Den Abend lassen wir dann gemütlich im urigen Lusenschutzhaus ausklingen.

Waldschmidthaus
Großer Rachel
Rachelsee

Lusengipfel

Video auf meinem YouTube Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=OEyRxNHGdY8

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Von der Falkenstein Schutzhütte bis Gfäll bei Spiegelau

30 km, Gehzeit 9:30, 740 m Aufstieg, 1090m Absteig

Wir starten direkt nach dem Frühstück um 8 Uhr. Das Wetter ist viel besser als vorhergesagt und wir laufen teilweise bei Sonnenschein Richtung Sulzschachten.
Hier gibt es wunderschöne alte Buchen. Die ehemaligen Almwiesen sind mit Heidelbeersträuchern überwuchert.

Schachtenwiese mit alter Buche

 

Blick über Schachtenwiese zum Gr. Arber

 

Wir haben heute ein strammes Programm von 30 km vor uns und müssen im Zeitplan bleiben, denn der letzte Bus von Gfäll fährt um 18:07 Uhr. Das Waldschmidthaus wird schon seit längerem nicht mehr bewirtschaftet, daher muss man vom Waldschmidthaus 400 m bis Gfäll absteigen und mit dem sog. Igelbus nach Spiegelau fahren. Dort gibt es viele Hotels und Pensionen.
Wir haben uns alle 2 Stunden eine Zeitmarke gesetzt um rechtzeitig ans Ziel zu kommen. Es zeigt sich aber bald, dass wir uns beeilen müssen um den Zeitplan einzuhalten. Wir laufen immer wieder durch schöne Schachten, auf denen es teilweise wieder Weidetiere gibt um die Verbuschung zu verhindern. Zwischen den Schachten gibt es immer wieder Holzbohlenstege durch sog. Filze. Das sind Hochmoore. Die Landschaft erinnert uns an Skandinavien. Der letzte steile Aufstieg zum Waldschmidthaus geht durch einen schmalen, steinigen und mit Wurzeln durchzogenen Steig. Hier muss man sich sogar einmal am Seil über einen Fels nach oben ziehen. Fast völlig erschöpft erreichen wir das Waldschmidthaus.
Es ist inzwischen empfindlich kalt hier oben, und so machen wir nur eine kurze Rast. Jetzt kommt noch der steile Abstieg auf einem Versorgungsweg des Waldschmidthaus - der fordert nochmals alles von unseren Beinen.
Glücklich erreichen wir unsere Pension in Spiegelau.

Ich empfehle diese lange Etappe durch den Nationalpark aufzuteilen. Der Nationalpark ist viel zu schade um dort schnell "durch zuwandern". Daher bietet es sich an die Tour nur bis zum Lindbergschachten zu laufen. Von hier gibt es einen Wegweiser nach Buchenau vom Wegweiser sind es ca. 4  km (1 Stunde) bis Buchenau. Am nächsten Tag dann die Tour fortsetzen von Buchenau zum Waldschmidthaus und dort wie bei meiner Tour zum Busparkplatz nach Gfäll abzusteigen. (Ist ebenfalls vom Waldschmidthaus ausgeschildert - einfach nur dem Weg folgen. So hat man 2 Tage mit je ca. 19 km und damit wesentlich mehr Zeit die Natur in Ruhe zu genießen.

Mein YouTube Video: https://youtu.be/hPEZjoUXubo

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Von Bayerisch Eisenstein zum Großen Falkenstein

 

13,5 km und 4:30 Gehzeit, 850m Aufstieg, 280m Abstieg

Bei meiner Goldsteig Tour im Herbst begleitet mich mein Sohn Lukas. Wir reisen bereits am Freitag Nachmittag mit der Bahn an. Wegen einer Verspätung von 25 Minuten erreichen wir unseren Anschlusszug in Plattling nicht. Notgedrungen müssen wir dir 66 km mit dem Taxi fahren und erreichen gegen 21:30 unsere Pension.
Am nächsten Morgen:
Wir starten bei blauem Himmel und nur 5 Grad. Um zum Goldsteig zu kommen müssen wir von unserem Quartier ins Tal des Großen Regen absteigen. Jetzt folgen wir dem Fluss auf dem Goldsteig bis zum Bahnhof in Bayerisch Eisenstein, hier startet die heutige Etappe. Wir laufen durch einen schönen Bergwald und erreichen um 11:30 das malerisch gelegene Schwellhäusl. Nach einigen schönen Aufnahmen geht es weiter Richtung Zwieslerwaldhaus. Jetzt wird der Wald erst richtig Urwaldartig. Vor lauter filmen und fotografieren verpassen wir die Abzweigungen zum Zwieslerwaldhaus. Wir machen nochmals eine kurze Rast und laufen weiter zum Ruckowitzschachten. Um 15 Uhr 30 erreichen wir die Falkenstein Schutzhütte. Nach einem herzhaften Abendessen genießen wir den Sonnenuntergang am Gipfelkreuz des großen Falkenstein. Fazit des Tages: Die 14 km waren für den 1. Tag anstrengender als gedacht.

Schwellhäusl
Windwurf
Sonnenuntergang am Großen Falkenstein

 

Von Bayerisch Eisenstein nach Passau

Bald geht es wieder los! Der 2. Abschnitt über 8 Tage auf dem Goldsteig stehen bevor. Ich habe über 180 Kilometer und einige Tausend Höhenmeter zu überwinden. Das besondere, auf das ich mich schon sehr freue, ist der Nationalpark Bayerischer Wald.

Es wird über mindestens 3 Tage praktisch nur durch Wald und über die sog. Schachten gehen. Dabei sind dann so schöne Gipfel wie der Große Falkenstein, Lusen und Großer Rachel mit dabei.

Meine kleine Outdoor Kamera ist natürlich wieder im Gepäck, denn ich möchte die Dokumentation auf meinem YouTube Kanal weiter fortführen.

Geplant habe ich außerdem jeden Tag (sofern ich Mobilfunk Netz habe) eine kurze Zusammenfassung hier auf meinem Blog zu veröffentlichen.

Bis bald !

Blick vom Großen Arber Richtung Nationalpark Bayerischer Wald

Goldsteig Tag8

Vom Arberschutzhaus nach Bayerisch Eisenstein

12,5 km / 3:45 Std, 100 m Aufstieg / 780 m Abstieg

Ich starte kurz nach 8 Uhr von der Berghütte bei 30 m Sichtweite und nur 6 Grad Celsius. Der Weg startet wie er am Vortag endete mit groben Steinen und Wurzeln. Für die ersten 2,5 Km benötigte ich fast eine Stunde. Danach wird der Weg leichter und ich komme schneller voran bis zum Arbersee. Da es erst 9 Uhr 30 ist habe ich den See fast für mich allein. So kann ich einige schöne Aufnahmen vom Karsee machen. Dann geht es weiter bergab entlang des Seebachs bis zum Großen Regen. Mein Zug zur Heimreise fährt um 12 Uhr 41. Ich will vor der Heimreise aber noch etwas zu Essen einkaufen, da die Zugfahrt 7 Stunden dauern wird. Also muss ich mich heute etwas beeilen. Trotzdem bleibt mir aber noch genug Zeit um entlang des Kanals der parallel zum Großen Regen verläuft zu Fotografieren und zu Filmen. Überpünktlich erreiche ich Bayerisch Eisenstein und habe noch genügend Zeit zum Einkaufen. Ich habe sogar noch Zeit für ein Bier und eine Tagessuppe. Auf der Heimreise habe ich wieder Probleme wegen einer Streckensperrung zwischen München und Stuttgart. Um 20:45 bin ich endlich wieder zu hause.

Video zur Tour auf meinem YouTube Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=LzDcvRuFcFU

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Goldsteig Tag7

Über 8 Eintausender zum Großen Arber

16,5 km / 6:15 Std, 1100m Aufstieg / 560 m Abstieg

Heute ging es vom Berggasthof Eck zum Arberschutzhaus.
Es war der größte Höhenunterschied auf meiner Tour mit 1100 m im Aufstieg und 560 m im Abstieg. Fast der ganze Vormittag war ich im dichtem Nebel gelaufen. Erst gegen Mittag setzt sich dann langsam die Sonne durch. Bis ich dann die hohen Gipfel von Schwarzecke, Enzian und kleiner Arber erreicht habe hatte ich eine sehr schöne Fernsicht. Es war eine angenehme Temperatur zum wandern. Der Weg war aber schwer zu laufen, da es viele felsige Steine und Wurzeln von Fichten gibt. Die reine Gehzeit ist mit 6 Stunden und 15 Minuten angegeben. Ich erreichte um 17:30 Uhr das Arberschutzhaus. Am Abend konnte ich noch den herrlichen Ausblick vom großen Arber hinunter zum bayerischen Wald genießen.

 

Das Video auf meinem YouTube Kanal:

Goldsteig Tag6

Bei Dauerregen über den Kaitersberg

11 km / 4:00 Std, 720 m Aufstieg / 420 m Abstieg

Ich bin heute um kurz nach 9 Uhr bei Dauerregen gestartet. Die Tour ging von Schönbuchen über 11 km nach Eck. Es waren 720 Höhenmeter auf einer anspruchsvollen und abwechslungsreichen Strecke zu laufen. Mit meinen Stopps zum Filmen und Fotografieren war ich 5 Stunden zu Fuß unterwegs. Nach 2,5 Stunden Aufstieg bei teilweise starkem Regen und Windböen erreichte ich die Kötztinger Hütte. Dort gab es erst mal eine warme Suppe. Meine Hoffnung war das wie gemeldet um 14 Uhr der Regen aufhört und die Sonne durchkommt. Leider verschob die Wettervorhersage das Regenende auf 15 Uhr. Also beschloss ich bei immer noch starkem Regen bis zum Tagesziel Eck durchzulaufen. Der Weg stellte sich als sehr anspruchsvoll heraus. Zusätzlich habe ich mich dann noch verlaufen und musste teilweise auf allen vieren durch Felsspalten klettern.
Fast vollständig durchnässt kam ich um 15 Uhr am Berggasthof Eck an. Das war eine abenteuerliche Tour bei der ich gelernt habe was ich an meiner Ausrüstung für Starkregen noch verbessern muss.

Das Video auf meinem YouTube Kanal: